Die 13 häufigsten Läufer-Ausreden und was dagegen hilft. Wir haben die 13 häufigsten Läufer-Ausreden. Ausreden, um gar nicht laufen gehen zu müssen und Ausreden, für ein missglücktes Training oder einen missglückten Wettkampf.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 02. Mai 2019 (15:29)
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Ausreden für einen missglückten Wettkampf

1) Der Wind war zu stark

Der Klassiker, allerdings musst du bei zu starkem Wind tatsächlich Einbußen bei deiner Laufgeschwindigkeit hinnehmen.

2) Schlecht geschlafen

Übrigens, die Nacht vor dem Wettkampf hat kaum Auswirkungen auf deine Leistung. Wichtig ist, das du erholt startest. Also wenig Schlaf in der Nacht vor dem Wettkampf ist garantiert kein Argument für eine schlechte Leistung.

3) Zu schnell gestartet

Dann bist du selbst schuld. Auf einen Marathon wirken sich zu schnelle erste Kilometer tatsächlich negativ auf die Laufleistung mit Fortdauer des Rennens aus. Bei einem 5-Kilometerlauf solltest du sogar den ersten Kilometer ein paar Sekunden schneller laufen.

4) Falsch gegessen

Ebenfalls selbst schuld. Gerade vor und während eines Wettkampfes sind Ernährungsexperimente tabu. Iss und trink nur das, was du gewohnt bist.

5) Aus dem Training heraus

Nicht immer eine Ausrede, sondern manchmal auch tatsächlich Fakt. Allerdings solltest du dir das Kommentar trotzdem gegenüber anderen Läufern sparen und damit die Leistung der anderen zu schmälern. Du bist aus dem Training heraus zu dem Wettkampf angetreten, warst nicht voll frisch und konntest daher nicht deine gewohnte Leistung bringen.

Ausreden, um nicht laufen zu gehen

6) Ich bin nicht in Form

Na dann ist das erst recht ein Grund laufen zu gehen. Denn nur wenn du damit beginnst, kommst du wieder in Form.

7) Laufen ist langweilig

Ein Klassiker unter den Ausreden. Natürlich gibt es aufregendere Sportarten. Allerdings bist du selbst dafür verantwortlich, wie du dein Training aufregender gestaltest: Absolviere doch ein Intervalltraining, damit wird dir garantiert nicht langweilig. Oder laufe auf Trails entlang von Bergen. Ein solch tolles Panorama ist garantiert nicht langweilig.

8) Keine Zeit

Die Ausrede für eh alles. Zwei, drei Mal pro Woche eine halbe Stunde Laufen zu gehen sollte aber für jeden drinnen sein.

9) Draußen Laufen ist mir zu heiß / kalt

Ja klar, im Winter ist es natürlich viel zu kalt zum Laufen, im Sommer viel zu heiß, im Herbst zu windig und im Frühjahr zu nass. Ein bisschen Kälte ist garantiert kein Hindernis: Denn nach ein, zwei Kilometer laufen ist dein Körper so richtig auf Touren, sodass du auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt angenehm laufen kannst. Im Sommer solltest du dein Training an heißen Tagen auf früh morgens oder abends verlegen.

10) Laufen ist schlecht für die Knie

Der Klassiker unter Nicht-Läufern. Wenn du vorab schon Knieprobleme hast, solltest du tatsächlich Rat von einem Facharzt suchen. Aber ansonsten spricht nichts dagegen. Wechsle regelmäßig den Untergrund und laufe nicht ständig auf dem Asphalt.

11) Die Laufschuhe werden immer teurer

Tatsächlich bekommst du kaum noch Laufschuhe unter 100 Euro. Die sollten es dir aber wert sein. Die meisten anderen Sportarten kosten dir langfristig mehr Geld.

12) Ich fühle mich immer zu müde zum Laufen

Vielleicht liegt es genau daran, weil du nicht läufst bzw. generell zu wenig Sport machst. Nach einer halben Stunde lockerem Laufen in der frischen Luft fühlst du dich garantiert frischer.

13) Ich schäme mich vor anderen zu laufen

Das ist leider immer wieder eine Einstiegshürde für Anfänger. Du läufst viel langsamer als alle anderen und deswegen fühlst du dich unwohl? Doch keine Sorge, gerade Läufer sind nicht vor­ur­teils­haft. Egal wie schnell oder langsam du läufst, alleine das du Laufen gehst, ist entscheidend. Alternativ kannst du versuchen, dich mit Gleichgesinnten, die in etwa auf deinem Leistungslevel sind, zum Laufen verabreden. Meist sinkt der Scham, wenn man nicht alleine unterwegs ist.