High Intensity Training – Hype oder hoch entwickelt?. In der Fitness-Szene gehören Trends zum Alltag. In den letzten Jahren taucht das Kürzel HIT (High Intensity Training) immer öfter in gängigen Internetforen und den Medien auf. Dabei ist die Idee hinter HIT schon gut 40 Jahre alt.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 14. März 2019 (10:47)
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Symbolbild

Wie funktionierts?

Der Grundgedanke beim HIT ist ein simpler: den Wachstumsreiz für den Muskel mit einer hochintensiven, aber kurzen Belastung zu setzen. Die Übungen konzentrieren sich auf das totale Muskelversagen – und das durch beide Bewegungsabläufe: die konzentrische (positive) und exzentrische (negative) Bewegungsphase der Wiederholung eines Satzes in der jeweiligen Übung.

Es gibt keine starren Regeln, wie lang die Intervalle sein müssen – üblich ist eine Belastung von 15-60 Sekunden (je nach körperlicher Verfassung des Sportlers) und eine aktive Ruhephase von etwa der halben Zeit.

Auch die Übungen variieren stark, denn grundsätzlich können sehr viele Übungen oder Sportarten in einer HIT-Variante praktiziert werden. So kann vom Joggen bis hin zum Krafttraining alles in einer HIT-Version versucht werden.

Wegen der hohen Belastung empfehlen Experten, jedoch nicht öfter als zwei bis drei Mal 15 bis 30 Minuten pro Woche nach dem High Intensity Intervalltraining-Prinzip zu trainieren.

HIT- für wen ist es geeignet?

Fitness-Experten meinen: „HIT ist nicht für Anfänger geeignet.“ Er empfiehlt das intensive Training nur für fortgeschrittene Studio-Trainierende oder Bodybuilder.

Auch für Leistungssportler vieler anderer Einzel- oder Mannschaftssportarten sei HIT nicht vorteilhaft, da mit dem intensiven Training eine starke Ermüdung einhergehe.

Fazit

HIT bringt Abwechslung ins Training, schult den Körper auf neue Belastungsformen und sorgt für gesteigerte Ausdauer und Fettverbrennung. Jedoch solltet ihr euch vor einem Training ausgiebig informieren und mit einem Trainer oder Trainingspartner starten, der bereits Erfahrung auf dem Gebiet hat, denn diese Trainingsform ist nicht für jeden das Richtige.