Grünpflanzen für zuhause richtig pflegen. Egal ob Topfblumen, Orchideen, Grünpflanzen, Palmen oder Kakteen. Etwas Grün tut jeder Wohnung gut. Je pflegeleichter die Pflanzen, umso einfacher ist es, damit sein Heim zu verschönern. Hier einige Tipps zur Auswahl und Pflege von Zimmerpflanzen.

Erstellt am 12. Februar 2019 (14:05)
imnoom/shutterstock.com
Durch ihre optische Wirkung bereichern Zimmerpflanzen unsere Wohnräume. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit, spenden Sauerstoff und filtern Schadstoffe aus der Luft. 

Im Winter wünschen wir uns oftmals den Frühling herbei. Wir kaufen uns eine schöne Topfpflanze, doch kaum hat man sich die grüne Pracht zugelegt, zeigt sie auch schon ihre ersten Schönheitsfehler. Eingerollte Blätter und vertrocknete Blüten lassen die Freude an der Pflanze schwinden. Darum ist es ratsam, schon beim Kauf auf die Bedürfnisse des gewählten Gewächses zu achten.

Brigitte Wimmer
Maria Puskavič hegt und pflegt ihre Pflanzen. Ihren großen Geldbaum (Crassula ovata) stellt sie im Sommer auf den Balkon.

Besonders pflegeleichte Pflanzen sind zum Beispiel der Geldbaum (Crassulaceae) aus der Familie der Dickblattgewächse, der Bogenhanf (Sansevieria), ein Spargelgewächs, die Buntnessel oder das „Fleißige Lieschen“, es gehört zu den Springkräutern. Die genannten Pflanzen verzeihen auch einmal den einen oder anderen Pflegefehler.

Wenn man wenig Zeit zum Gießen hat

Wer wenig Zeit zum Gießen hat, wählt am besten Kakteen oder Sukkulenten. Diese wasserspeichernden Pflanzen überleben auch längere Gießpausen problemlos. Wichtig ist auch die Wahl des Platzes für die Pflanze in der Wohnung. Im Idealfall steht schon auf dem Kaufschild, ob sie pralle Sonne liebt oder ein schattiges Plätzchen bevorzugt.

Welcher Platz tut meiner Pflanze gut?

Die Birkenfeige (Ficus benjamina) zum Beispiel liebt einen hellen Standort. Etwas direktes Sonnenlicht am Morgen wird von ihr gut vertragen, nur häufige Temperaturwechsel, Zugluft, oder Lichtmangel führen zum Abwurf der Blätter. Andere Zimmerpflanzen hingegen verkümmern in der prallen Sonne. Generell sollte man immer auf die Standortangaben der Pflanzenanbieter, von „sonnig“ über „halbschattig“ bis „schattig“ – achten.

Marianna Karabut
Mit der richtigen Pflege leisten sie einen Beitrag zum Wohlbefinden der Menschen

Für eine dunkle Wohnung eignen sich zum Beispiel die Schusterpalme, der Bubikopf, die Zamioculcas oder die Grünlilie. Ein Hinweis: Sind die Blätter des Gewächses relativ groß und eher dünn, eignet sie sich in der Regel gut für lichtärmere Plätze im Haus. Fast keine Pflanze liebt es, direkt über einer Heizung zu stehen, dort trocknet die Erde im Topf schnell aus. Kleinere Pflanzen sollte man ungefähr alle zwei Jahre umtopfen. Im Zweifelsfall wählt man einen größeren Topf, damit die Zimmerpflanze Platz hat, um Wurzeln zu schlagen.

Das Grün in der Wohnung sorgt für eine „Extra-Portion“ Sauerstoff in der Luft und es befeuchtet diese. Besonders bei trockener Heizungsluft im Winter helfen Zimmerpflanzen. Sie sind also nicht nur schön, sondern auch gesund.

Weitere Infos

Die Plattform „Natur im Garten“ bietet umfangreiche Tipps und beantwortet auch spezifische Fragen. 02742/74333, www.naturimgarten.at