Was steckt hinter dem Fitness Trend „Wearables“?. Sport- und Fitnessuhren sind absolut keine Neuheit mehr und seit einigen Jahren im Einsatz. Doch dank verbesserter Technik werden diese technischen Unterstützer immer „schlauer“. Der Trend um die sogenannten „Wearables“ wächst.

Von Julian Illsinger. Erstellt am 21. März 2019 (16:16)
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Während Berechnung des Kalorienbedarfs, Pulsüberwachung und Schlafanalyse inzwischen Basisfunktionen sind wurden Armbänder und Uhren erweitert und haben eine Anruf- bzw. Annahmefunktion und lassen sich mit wenigen Handgriffen zum kabellosen Headset umfunktionieren. Bei anderen kann Musik auf dem Smartphone gesteuert, die Geschwindigkeit beim Workout gemessen, oder ein Warnsignal bei zu langer Inaktivität abgegeben werden

Smartwatches und Activity Tracker

Besonders populär geworden sind Wearables mit der Präsentation der Apple-Watch. Grundsätzlich funktionieren Wearables aber nur in Kombination mit einer App auf dem Smartphone oder dem PC. Über diese können die gespeicherten Daten eingesehen und analysiert werden. Jeder Hersteller hat "seine" App entwickelt, die sich per Bluetooth mit dem Tracker synchronisiert.

Viele dieser Apps dienen zusätzlich als Ernährungsapp: So können die verzehrten Kalorien direkt mit den verbrannten verglichen werden. Nur mit dem Tragen eines Wearables ist es natürlich nicht getan – man muss die erhobenen Daten auch analysieren und einschätzen können. Dennoch ist das Messen der Alltagsaktivität, egal ob mit Smartwatch oder Activity Tracker, eine gute Motivation, um sich mehr zu bewegen und einen Eindruck vom eigenen Lebensstil zu bekommen.

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Aktuell werden auch Wearables entwickelt, welche am Ohr getragen werden. Dies sind interessante Pro­dukte für Nutzer, die beim Sport Musik hören, da  die Kopfhörer nun zusätzlich mit neuen Funktionen ausgestattet sind.“ 

Die Technik wird immer ausgefeilter und „intelligenter“. So könnte beispielweise in Zukunft zwischen verschiedenen Sportarten unterschieden werden. Zukünftige technische Unterstützer werden auch verschiedene Vitaldaten wie Bioimpedanz, also die Körperzusammensetzung, und -temperatur dauerhaft überwachen können. Durch bessere Algorithmen werden sich auch die Batterielaufzeiten etwas verbessern. Wearables sind damit eindeutig der Markt der Zukunft. Langfristig könnte die 24-Stunden-Überwachung auch für Ärzte interessant werden. Bis es so weit ist, müssen die Messungen allerdings noch deutlich zuver­lässiger werden