So legt ihr den perfekten Steingarten an. Ein Steingarten ist pflegeleicht und liegt im Trend. Typisch für die Nachbildung der kleinen Alpenlandschaft im eigenen Garten ist eine leichte Hanglage, die zur Sonne ausgerichtet ist.

Von NÖN Sonderjournal-Redaktion. Erstellt am 09. Oktober 2019 (16:58)
Del Boy/Shutterstock.com
Besonders gut harmoniert ein Steingarten mit einem benachbarten Bachlauf oder Teich. Wenn man also die Möglichkeit hat, verbindet man einen Stein-
garten mit Wasser.

Der Steingarten ist ein besonderes Gestaltungselement für den Garten. Und er ist – einmal angelegt – besonders pflegeleicht. Und schön noch dazu ...

Ein Steingarten wird am besten in extrem sonniger, maximal halbschattiger Hanglage angelegt. Ganz, ganz wichtig ist eine gute Entwässerung! Der Garten muss trocken sein, nicht zuletzt deshalb, weil die typischen Pflanzen im Steingarten keine Staunässe vertragen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass der Boden durchlässig ist.

Am besten eignet sich dafür eine etwa 20 Zentimeter hohe Schicht aus Schotter und feinem Sand. Und: Leicht abschüssig sollte der Standort auch sein, denn derart kann das Gieß- und Regenwasser zügig ablaufen.

Die Steine für den Garten

Für die Steine sollte man nicht in die Ferne schweifen, heißt: Die verwendeten Steine kommen idealerweise aus einem Steinbruch oder Flussbett in der näheren Umgebung, da exotische Gesteinsarten fremdartig wirken können. Findlinge kann man als optische Blickfänge in Szene setzen.

Mit größeren Steinen lassen sich auch Hanglagen fixieren und Begrenzungen schaffen. Die kleineren Steine im Steingarten sollten harmonisch zu den großen Blickfängern passen. Gängig ist Kies aus folgenden Gesteinsarten: Alpendolomit, Basalt, Diabas, Gneis, Jurakalkstein, Naturgranit, Sandstein und Schiefer.
Die Pflanzen für den Steingarten?

Olga Vasilek/Shutterstock.com
Besonders gut harmoniert ein Steingarten mit einem benachbarten Bachlauf oder Teich. Wenn man also die Möglichkeit hat, verbindet man einen Steingarten mit Wasser.

Perfekt bezüglich Pflanzenauswahl ist, wenn es im Steingarten nicht nur im Frühjahr und Sommer blüht. Dafür eignen sich Gehölze wie Nadelbäume, Zwerglatschen, Rhododendren oder Seidelbast. Diese Gewächse werden größer und geben dem Steingarten auch im Winter eine entsprechende Struktur.

Je nachdem, wie sonnenintensiv der Standort ist, fühlen sich unterschiedliche Pflanzen wohl. In der vollsonnigen Variante sind das Edelweiß, Aurikel (Schlüsselblume), Grasnelken, Fette Henne, Schleifenblumen, Polsternelken, Blaukissen oder auch Hauswurz. Erika, Primeln, Kuhschellen und Glockenblumen bevorzugen eher den Halbschatten.

Und noch ein Tipp: Pflanzen, die breite Polster bilden, mit solchen mischen, die nur lokal wachsen. Und: Magere Erde beziehungsweise schottriges Substrat verwenden. Deckt man dieses in Folge mit Kies ab, hält man den Unkrautbewuchs in Schranken. www.wohnnet.at