willhaben: Eigentumswohnungs-Preise erneut angestiegen . Die Immobilienplattform willhaben hat für ihre jährliche Marktübersicht erneut die Angebotspreis-Entwicklung von Eigentumswohnungen in ganz Österreich untersucht und dabei mehr als 120.000 entsprechende Anzeigen genau unter die Lupe genommen.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 14. März 2019 (09:25)
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Symbolbild

Verglichen wurden die jeweiligen Angebotspreise aus dem Kalenderjahr 2018 gegenüber 2017: Im Großteil der untersuchten Bezirke (mehr als 83 %) zogen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise erneut an. 

Preissteigerungen in Wien

Stiegen im Vorjahr (Vergleich 2017 gegenüber 2016) noch die Angebotspreise von Eigentumswohnungen in jedem Bezirk an, offenbarte die Auswertung heuer zwei Bezirke, in denen dies nicht der Fall war.

In Wieden, das im Vorjahr noch den größten Zuwachs verzeichnet hatte, pendelten sich die Preise ein und gingen gemäß Auswertung um 4,3 % zurück. Auch im 22. Wiener Gemeindebezirk stand ein kleines Minus vor dem Ergebnis (- 0,5 %). In allen anderen Bezirken wurden Eigentumswohnungen gegenüber dem Vorjahr wieder teurer angeboten – jedoch fiel die Steigerung nicht mehr so hoch aus, wie im Jahr zuvor.

Waren es im Vorjahr noch um die 20 %, liegt in diesem Jahr die höchste Steigerung bei 11,8 %. Alle anderen Zuwächse befinden sich im einstelligen Bereich. Über alle Bezirke legten die Angebotspreise im Wien-Gesamtschnitt um rund 5 Prozent zu.

Deutliche Zunahmen im ländlichen Bereich

Generell fällt im Rahmen der heurigen Analyse auf, dass die Wohnungen nicht im Speckgürtel von Wien, in Graz oder in Salzburg-Stadt die stärksten Steigerungen erfahren haben, sondern eher im ländlichen Bereich. Stark zugelegt haben im Bundesländervergleich die Preise in Vorarlberg. In Dornbirn um 28 %, gefolgt von Bregenz mit 22,9 %. Auch in Krems Land (26,7 %), Rohrbach (25 %) und Voitsberg (20,2 %) gab es eine spürbare Steigerung bei den Angebotspreisen.

Auch alle Landeshauptstädte legen zu

Wie bereits in den Vorjahren stiegen die Angebotspreise für Eigentumswohnungen in allen Landeshauptstädten im Jahresvergleich an. Die Preiszuwächse bewegten sich dabei überwiegend in der Größenordnung von rund vier bis neun Prozent: Die große Ausnahme bildet Bregenz. Hier wurden die Wohnungen um 22,9 % teurer. Der zweite Platz geht an St. Pölten (16 %) gefolgt von Linz (8,7 %), Innsbruck (7,9 %) und Eisenstadt (5,6 %). Die Angebotspreise in Salzburg-Stadt (4,2 %), Klagenfurt (3,9 %)  und in Graz (3,7 %) entwickelten sich eher moderat.