Wie baut man sein erstes Smart Home?

In diesem Artikel möchten wir zeigen, wie man ein echtes Smart Home baut. Und zwar vom Ent-wurf bis zur Fertigstellung.

Erstellt am 07. Oktober 2021 | 08:33
Smart Home Symbolbild
Symbolbild
Foto: xZhu Difeng/Shutterstock.com

Ein Projekt dieser Art erfordert natürlich viel Aufwand und viel Zeit, was bedeutet, dass es immer wieder neue Herausforderungen und unerwartete Situationen geben wird. Daher ist es gut, einige Informationen zu haben, die den Prozess wesentlich vereinfachen können.

Hausentwurf

Zunächst einmal ist es einerseits sehr schwierig, den richtigen Architekten zu finden, und andererseits oft völlig unnötig. Das Haus selbst sollte gut sein, nicht der Architekt. Es lohnt sich deshalb, bereits mit eigenen Ideen in die erste Besprechung zu gehen. Oft wird der Architekt Ihnen aber nur sagen, warum das, was Sie sich ausgedacht haben, nicht möglich ist.

Der erste Schritt beim Entwerfen sollte sein, sich der Dimensionen bewusst zu werden! Gehen Sie also zu Bekannten, Verwandten usw. und messen Sie die Zimmer aus. So wissen Sie, wie groß 15 Quadratmeter wirklich sind oder wie groß eine 100x100 cm große Toilette tatsächlich ist. Das mag vielleicht nebensächlich klingen, ist aber wirklich sehr wichtig.

Sobald Sie die Abmessungen kennen, müssen Sie entscheiden, welche Räume im Haus benötigt werden und damit auch, wie viele Räume benötigt werden. Das muss natürlich immer nach den individuellen Bedürfnissen entschieden werden, aber auch hier hilft es, die Häuser von Verwandten und Bekannten einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Es ist übrigens definitiv der falsche Weg zu sagen, dass man ein 120m2 Haus bauen will. Bauen Sie niemals nur nach der Quadratmeteranzahl! Überlegen Sie sich stattdessen, was Sie wirklich brauchen und legen Sie erst danach die Grundfläche dafür fest. Wenn Sie alles, was Sie wollen, auf einer bereits fest definierten Grundfläche unterbringen müssen, laufen Sie Gefahr, dass die Nutzbarkeit aller Räume beeinträchtigt wird und Sie ein halbes Leben an Arbeit verschwenden.

Ich persönlich kann nur empfehlen, wenn es das Budget erlaubt, eine Waschküche und eine Speisekammer einzurichten. Das sind sehr nützliche Räume, die alles aufnehmen, was man den Gästen nicht zeigen möchte. Außerdem muss man diese Räume nicht regelmäßig aufräumen. Und wenn die Waschküche groß genug ist, kann man sie nach dem Waschen sogar reinigen, ohne im Rest der Wohnung für hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen.

Sie können das Gebäude also ganz nach Ihren Wünschen gestalten. Dazu lohnt es sich, die im Internet verfügbaren Baupläne zu studieren, oder wenn Sie über einige Computerkenntnisse verfügen, kann es auch nützlich sein, sich 3D Sketches anzusehen, ein Designprogramm, das in man wirklich schnell erlernen kann und mit dem sich ein erster Entwurf erstellen lässt. Der Nachteil an diesem Programm ist allerdings, dass man nur am Inneren der Wohnung arbeiten kann, es gibt keine Optionen, die Fassade zu visualisieren, und auch die exemplarischen Einrichtungsgegenstände haben eine feste Größe. Dennoch kann es nützlich sein.

Es ist außerdem wichtig, alle möglichen Ausgaben aufzuschreiben und es ist definitiv sinnvoll, Ihre endgültige Liste einem Experten zu zeigen, der Ihnen einige Posten auf der Liste aufzeigen kann, an die Sie nicht gedacht oder die Sie falsch berechnet haben. Falls das Budget nicht stimmt und der endgültige Betrag das Budget übersteigt, sollten Sie allerdings nicht in Panik geraten! Stellen Sie über das Internet eine Verbindung zu einem Kreditrechner her, mit dem Sie schnell und einfach sehen können, wie Sie einen Kredit aufnehmen können.

Wie wird ein Haus zu einem Smart-Home?

Mit der Entwicklung entsprechender Technologien möchten immer mehr Menschen die Funktionen eines Hauses automatisieren. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Funktionen, die zu spürbaren Kosteneinsparungen führen können (z. B. ein Heizsystem mit Zonen-Funktion), aber viele wünschen sich auch einfach Komfortfunktionen, wie z. B. die Steuerung der Beleuchtung oder die Gestaltung von Sicherheitseinrichtungen. Um ein gut durchdachtes Smart-Home-System mit intelligenten Funktionen aufzubauen, lohnt es sich, bereits in der Planungsphase mit Designern, Elektrikern und einem Spezialisten für Gebäudeautomation zusammenzuarbeiten.

Bei neuen Häusern besteht der Vorteil darin, dass alle Funktionen von Anfang an in die Planung einbezogen werden können, sodass die Struktur der Wohnung später nicht geändert werden muss. Hier sind einige Punkte, auf die Sie achten sollten:

1. Kennen Sie Ihre Bedürfnisse.

Wenn Sie nicht technikaffin sind, mag die Vielfalt der Smart-Home-Geräte Sie zunächst abschrecken, aber lassen Sie sich nicht entmutigen, sondern suchen Sie sich einen Experten, der Ihnen eine auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösung anbieten und die Technik in einfache Sprache übersetzen kann. Skizzieren Sie den Funktionsumfang, den Sie gestalten wollen, und notieren Sie Ihre Bedürfnisse, die auf Ihre individuellen Gewohnheiten zugeschnitten sind.

2. Holen Sie sich ein Expertengutachten ein.

Da der Markt für Smart Homes im Grunde genommen noch nicht sehr groß ist (Obwohl wir natürlich daran arbeiten, die Vorteile dieser Technologie bei möglichst vielen Menschen bekannt zu machen), empfehlen wir immer einen Experten zurate zu ziehen, um zu vermeiden, dass Sie Geräte kaufen, die nutzlos sind. Ein Smart-Home-Experte wird Ihnen helfen, die Möglichkeiten zu beurteilen, Lösungsalternativen vorzuschlagen und alles in einfacher Sprache zu erklären.

3. Arbeitsabläufe koordinieren.

Es lohnt sich, daran zu denken, dass insbesondere beim Bau eines neuen Hauses die Planung eines Smart-Home-Systems auch die Koordination der Arbeit vieler anderer Fachleute erfordern kann. Das liegt daran, dass vor der Installation der intelligenten Geräte eventuell Stromarbeiten durchgeführt werden müssen oder die Kompatibilität der Geräte abgestimmt werden muss. Informieren Sie daher die alle beauftragten Facharbeiter so bald wie möglich darüber, dass Sie die Einrichtung eines Smart-Home-Systems planen, um mögliche Mehraufwände und unnötige Kosten zu vermeiden!

4. Planen Sie Raum für Erweiterungen ein.

Grundsätzlich finden wir auf dem Smart-Home-Markt verschiedene Systeme (geschlossene und offene), Marken und Lösungen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die meisten Menschen zu Beginn eine nützliche Funktion ausprobieren und ihr bestehendes System später erweitern möchten. In diesem Fall empfiehlt es sich, einen Hersteller oder ein Basispaket zu wählen, das mit möglichst vielen Marken kompatibel ist, damit die Erweiterung in der Zukunft kein Problem darstellt.

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