Der Traum vom Fertighaus. Wer heute baut, hat ganz konkrete Vorstellungen von seinem künftigen Haus. Nicht nur, was die Aufteilung der Räume betrifft oder die Größe. Gefragt ist grundsätzlich höchste Wohnqualität, gepaart mit absoluter Energieeffizienz. Und: schnell muss es gehen, wobei die Kosten freilich gering bleiben sollen. Alles Anforderungen, denen ein Fertighaus mehr als gerecht wird.

Erstellt am 24. November 2017 (10:11)
magnum Vollholz.Design/Arch. Tini Bauer
Der Fertigbau lässt auch Raum für Individualität.

Kaum verwunderlich also, dass ein gutes Drittel der neuen Häuser in Fertigteilbauweise errichtet wird. Denn für die traditionelle Bauweise unserer Eltern  und Großeltern, die gemeinsam mit Familie und Freunden Ziegel auf Ziegel gemauert haben und irgendwann einmal in ein halbwegs fertiges Haus eingezogen sind, ist heute kein Platz mehr. 

Alleine schon aus Zeitgründen. Täglich auf der Baustelle zu stehen, kann sich kaum  noch jemand leisten. Und parallel zum ohnehin kostspieligen Hausbau eine Wohnung  zu finanzieren, ist nur über einen relativ kurzen Zeitraum möglich. Gut, dass beim Fertigbau alles schnell geht: Vom ersten Kontakt mit dem Hersteller bis zur Fertigstellung vergeht in der Regel nicht einmal ein Jahr.

Austrocknungszeiten entfallen

Der Grund dafür liegt vor allem in der Trockenbauweise. Die Produktion erfolgt in wind- und wettergeschützten Hallen, was eine immer millimetergenaue Verarbeitung und eine exakte Passgenauigkeit der einzelnen Teile garantiert. Weil weder bei der Produktion noch bei der Montage so gut wie kein Beton oder Zement benötigt wird, entsteht auch keine Baufeuchte, womit die langen Austrocknungszeiten, die bei der traditionellen Bauweise unumgänglich sind, entfallen. 

Die Montage der vorgefertigten Teile mit bereits montierten Fenstern,  Leerverrohrungen etc. selbst ist in wenigen Tagen erledigt. Dass alles so schnell gehen kann, liegt auch in der Tatsache, dass es beim Fertigbau nur einen Ansprechpartner gibt, der einerseits über viel Erfahrung verfügt und andererseits  Leistungen perfekt aufeinander abgestimmt und optimal koordiniert liefern kann. 

Schnell gebaut heißt aber nicht, dass man auf Individualität verzichten muss. Es gibt zwar von allen renommierten Fertighausherstellern eine ganze Reihe von bis ins Detail geplanten Grundrissen, wer aber da nicht fündig wird, kann sich ebenso gut ein durch und durch individuell geplantes Haus errichten lassen.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Die Realität zeigt,  dass viele Kunden bereits unter den zahlreichen Grundrissen ein durchaus passendes Modell finden, das dann auf die speziellen persönlichen Bedürfnisse angepasst wird. 

Fakt ist: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Immer öfter bieten  Fertighaushersteller auch die Möglichkeit an, das künftige Haus digital zu planen und virtuell begehen und erleben zu können. 

Aber aller virtuellen Unterstützung zum Trotz: Das gute alte Musterhaus ist nach wie vor eine der wichtigsten Entscheidungsgrundlagen für die Kunden. Hier kann man Bauweise, Ausstattung und Raumaufteilung 1:1 erleben und viele Details regelrecht 
„begreifen“. Außerdem gibt’s auch gleich die kompetente Beratung dazu.

Neubauten als Niedrigstenergiehäuser

Ein Besuch in einem der zahlreichen Musterhausparks ist nicht zu ersetzen! Ein immer wichtigeres Kriterium beim Hausbau ist die Frage der Energieeffizienz. Werden  bestimmte Werte nicht erreicht, gibt’s zum Beispiel in aller Regel keine  Wohnbauförderung mehr. Und mit 1. Jänner 2021 müssen aufgrund einer EU-Richtlinie alle Neubauten als Niedrigstenergiehäuser errichtet werden.

Kein Problem beim Fertigbau: Denn die geforderte Energieeffizienz ist beim Fertighaus mittlerweile praktisch schon automatisch dabei. Rund 80% aller Fertighäuser erfüllen bereits heute die Vorgaben des nationalen Planes für ein Niedrigstenergiehaus.

Was noch für ein Fertighaus spricht: Die Mitgliedsfirmen des Österreichischen Fertighausverbandes müssen nicht nur regelmäßige Überprüfungen 
durch unabhängige Institute bestehen und die Vorgaben der ÖNORM B2310 erfüllen, sie sind auch an eine Art Ehrenkodex gebunden. Die maximale Höhe der Anzahlung ist dabei ebenso geregelt wie die Fixpreisgarantie.