Wie viel Plastik ist in unserer Kleidung?. Die Antwort auf diese Frage liefern zwei Experten: Doris Ribitsch und Georg Gübitz, BOKU am IFA-Tulln und Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib).

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 17. Juni 2020 (00:32)
Symbolbild
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Viele Kleidungsstücke wie Hosen, Funktionskleidung oder T-Shirts und Pullover sind aus Kunststoff-Fasern wie Polyester, Polyacryl, Nylon, Acryl, Elasthan oder Lycra gefertigt.

Zwar bieten synthetische Materialien viele Vorzüge und sind atmungsaktiv, elastisch und schnell trocknend. Jedoch gelangen feine Kunststoffpartikel durch den täglichen Gebrauch oder die Wäsche in der Waschmaschine als sogenanntes Mikroplastik ins Abwasser oder über den Klärschlamm auf unsere Felder und in unsere Lebensmittel.

Rund 35 Prozent des weltweiten Mikroplastiks stammt aus Textilien. Um das zu vermeiden, ist Kleidung aus Naturmaterialien die bessere Wahl. Niedrige Waschtemperaturen und Mikroplastik-Filter in Waschmaschinen helfen ebenfalls, die Umwelt zu schonen.