Ein Tag im Zeichen der Umwelt. Am 5. Juni werden auf der ganzen Welt Aktionen rund um Umwelt und Klimaschutz gesetzt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. Juni 2019 (11:54)
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Seit 1972 dreht sich beim Weltumwelttag der UNO am 5. Juni alles um die Umwelt. Immer zu einem anderen Thema. Heuer hat sich China für das Thema Luftverschmutzung entschieden.

Warum gerade das? Auch wenn man Luftverschmutzung oft nicht sehen kann, ist sie überall. Mit jedem Atemzug kann man winzige Partikel einatmen, die Lungen, Herz und Gehirn schaden können, informiert www.worldenvironmentday.global.

Neun von zehn Menschen weltweit sind Luftschadstoffen ausgesetzt, die über den von der Weltgesundheitsorganisation angegebenen Sicherheitslevels liegen.
Etwa sieben Millionen Menschen sterben frühzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung. Der Großteil davon im asiatisch-pazifischen Raum. Viele der Schadstoffe bedrohen nicht nur die Gesundheit und das Wirtschaftswachstum, sondern fördern auch die Klima-Erwärmung.
Zu den Ursachen zählen Haushalte, Landwirtschaft, Industrie, Transport und Abfall. Wobei Ereignisse, wie etwa Vulkanausbrüche, ebenfalls Probleme verursachen können.

Die gute Nachricht: Luftverschmutzung ist vermeidbar. Und dazu beitragen kann jeder. Wie zum Beispiel?
Mit dem Rad in die Arbeit fahren oder zu Fuß gehen, rät www.worldenvironmentday.global.
Bei der Auswahl der Heizung und der Küchengeräte darauf achten, dass sie die Gesundheit schützen.

 Licht abdrehen und innen nicht rauchen

  • Nicht-organische Materialien, die man nicht mehr verwendet, recyclen.
  • Das Licht und elektronische Geräte abdrehen, wenn man sie gerade nicht braucht.
  • Müll nicht verbrennen.
  • Eine Woche lang versuchen, „plastikfrei“ einzukaufen, rät www.weltumwelttag.at.
  • Darüber hinaus kann man versuchen, zwei Tage lang keine Lebensmittel wegzuwerfen.
  • Man kann unnötige Autofahrten vermeiden, rät das Umweltbundesamt. Das senke die Belastung durch Feinstaub und Stickstoffoxide.
  • Der Verzicht auf Zigaretten in geschlossenen Räumen verbessert die Luft in Wohnungen und Büros.

Übrigens: Umweltbewusst agieren kann man nicht nur am 5. Juni, sondern auch den Rest des Jahres. Und das bezieht sich nicht nur auf die Vermeidung von Luftverschmutzung, sondern auch etwa von Plastik. Das Österreichische Umweltzeichen beispielsweise nimmt den Tag zum Anlass, um an die Vermeidung von Plastikmüll zu denken. Ganz unter dem Motto „Überlegen Sie mit uns, was Sie in Ihrem beruflichen und privaten Umfeld tun können, um Einwegplastik zu vermeiden.“