Erstellt am 10. Januar 2019, 15:53

von Redaktion noen.at

Das müssen Hundehalter im Winter beachten. Manche Hunde lieben den Winter, andere lassen sich nur schwer zu einem Spaziergang im Schnee überreden.

APA/dpa/Frank Rumpenhorst

Folgende Punkte sollten Hundehalter im Winter auf jeden Fall beachten:

Entzündete Pfoten

Im Winter sind sowohl Salz als auch die Steinchen auf der Straße unangenehm für unsere Vierbeiner. Auch wenn der Ballen der Hundepfoten sehr robust ist, schadet die Kombination aus scharfen Kieselsteinen und Eisplatten, sowie Salz. Daher sollten Halter die Pfoten regelmäßig kontrollieren und wenn nötig eigens für Hunde designte Schuhe (erhältlich in Zoofachgeschäften) nutzen.

Vorbeugend kann man die Pfoten auch mit einer fetthaltigen Salbe einreiben und so gegen Salz und vor allem die Kälte schützen.

Können sich Hunde verkühlen? 

Genau wie Menschen können sich Hunde eine Verkühlung einfangen. Schon bei schwächeren Anzeichen (z.B. leichtes Husten) sollte der Halter reagieren. Vorsicht ist auch geboten, wenn Hunde viel Schnee fressen, da dies zu einer Mandelentzündung oder sogar zu Entzündungen der Magenstruktur führen kann. 

Sichtbar in der Dunkelheit

Da es im Winter so früh dunkel wird, muss darauf geachtet werden dass der Hund gut sichtbar ist. Reflektoren und leuchtende Halsbänder sind bei Spaziergängen am Nachmittag oder Abend unerlässlich. Von blinkenden Halsbändern sollte man jedoch lieber die Finger lassen, da diese andere Hunde oft stark irritieren und der eigene Hund so in der Kommunikation mit anderen eingeschränkt wird. 

Wenn Hunde nicht hinauswollen

Wenn der Hund gar nichts vom Winter hält, sollte man darauf eingehen und nur kurze Spaziergänge unternehmen und darauf achten dass das Tier warm genug eingepackt ist.