Bezirk Güssing: Kein Platz für Gewalt an Frauen

Erstellt am 01. Dezember 2022 | 04:57
Lesezeit: 2 Min
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SPÖ-Frauen zeigen Gewalt die Rote Karte. Am Bild: Adisa Potokovic, Edith Kernbichler, Anita Hirmann, Cornelia Kedl-Oswald, Michaela Raber, Monika Rauscher, Verena Dunst, Hannelore Schuch und Michaela Graf.
Foto: BVZ
Opfer stärken und Mut machen: Dafür setzten sich Frauen anlässlich des Aktionstages auch im Bezirk Güssing ein.
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Die Statistik ist alarmierend. Jede fünfte Frau erfährt ab ihrem 16. Lebensjahr psychische, physische oder sexuelle Gewalt. Allein im Bezirk Güssing wurden im Vorjahr 16 Betretungsverbote ausgesprochen. Dementsprechend laut sind auch die Forderungen der SPÖ-Frauen, die sie anlässlich der Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ fordern.

„Es braucht einen ständigen Krisenstab von Frauen-, Innen- und Justizministerium sowie im Gewaltschutz tätiger Organisationen, mehr Hochrisikofallkonferenzen, 228 Millionen Euro für den Gewaltschutz und 3.000 Vollzeitstellen in Beratungseinrichtungen in ganz Österreich und den Ausbau der Frauen- und Mädchenberatungsstellen und eine solide Basisfinanzierung“, betont SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Michaela Raber.

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Im Zuge der Aktion „16 Tage gegen Gewalt“ verteilten die ÖVP-Frauen unter dem Motto „Nicht wegschauen, sondern aufzeigen“ Barbarazweige. Am Bild: Helga Maikisch, Sabine Döberl, Ingrid Temmel, Marianne Hackl, Karin Kirisits, Roswitha Gruber, Maria Temmel, Ilse Gassler und Christa Potzmann.
Foto: BVZ

Die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“ umfasst die Zeit zwischen dem 25. November – dem internationalen Gedenktag für alle Frauen und Mädchen die Opfer von Gewalt wurden – und dem 10. Dezember – dem internationalen Tag der Menschenrechte.

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