Tourismusverbände Güssing & Oberwart wollen fusionieren

Antrag wurde bei Landsregierung eingebracht.

Redaktion, APA Erstellt am 26. Juli 2018 | 15:53
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Tourismus: Wer geht wohin?
Foto: NOEN, Müllner

Die Tourismusverbände Güssing und Oberwart wollen fusionieren. Die BVZ berichtete:

 Ein entsprechender Antrag auf den mit 1. Jänner 2019 geplanten Zusammenschluss ist laut einer Aussendung vom Donnerstag bei der Burgenländischen Landesregierung eingebracht worden. Die jeweiligen Gremien hatten zuvor jeweils einstimmig für die Fusion gestimmt.

1.200 Gästebetten und 120.000 Nächtigungen

Gemeinsam wären Güssing und Oberwart laut der Aussendung der größte Tourismusverband des Burgenlandes, der 51 Gemeinden, 1.200 Gästebetten und 120.000 Nächtigungen umfassen würde. Dazu kämen als touristische Highlights die vier Burgen Lockenhaus, Bernstein, Schlaining und Güssing mit ihren Kulturangeboten, die zwei Naturparke Geschriebenstein und Weinidylle sowie die Weinidylle Südburgenland mit dem Eisenberg DAC und dem Uhudler.

Die beiden Verbände arbeiten bereits seit mehr als 25 Jahren in verschiedenen Organisationsstrukturen mit der Dachmarke "Südburgenland" für die touristische Entwicklung der Region. Gemeinsam könnten die Personal- und Budgetressourcen noch effizienter eingesetzt werden, wurde in der Aussendung betont. Für das Gästeservice blieben auch künftig die Geschäftsstellen in Oberwart und Güssing mit den jeweiligen Mitarbeitern bestehen.

Betont wurde zudem, dass es mit den drei weiteren Tourismusverbänden in Bad Tatzmannsdorf, Stegersbach und der Region Jennersdorf wie schon bisher starke gemeinsame Marketingkooperationen unter der Marke "Südburgenland" gebe. Mit Jennersdorf werde zudem über einen Zusammenschluss zu einem Verband ab 2020 verhandelt.