Mobilität: Neue Wege. Schwerpunkt dieses Gesprächs war die Steigerung der Mobilität im Bezirk Güssing. Maßnahmen sollen 2017 folgen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 29. Dezember 2016 (05:38)
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Wolfgang Sodl, Johann Richter, Martin Malits, Verena Dunst, Christian Garger und Jürgen Schabhüttl.
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Bei einem Arbeitsgespräch zwischen Vertretern der SPÖ und FPÖ einigte man sich, die Mobilität im Bezirk Güssing im kommenden Jahr weiter auszubauen. „Durch geförderte, maßgeschneiderte und bedarfsorientierte Mobilitätskonzepte ist es möglich, auch jene Menschen, die abseits von größeren Siedlungen wohnen, ausreichend mit Mobilität zu versorgen“, sagt Landesrätin Verena Dunst.

Taxi als Vorbild für die neuen Konzepte

Als Vorbild für die neuen Konzepte soll das Modell „Mein Güssing Taxi“ herangezogen werden, das 2014 als maßgeschneidertes Rufsammeltaxi für die Stadt Güssing mit ihren acht Ortsteilen gestartet wurde. Das „Mein Güssing Taxi“ stellt, bei Preisen von drei Euro für eine Einzelfahrt, sieben Euro für eine Tageskarte und 120 Euro für eine Jahreskarte, sicher, dass die Menschen leistbar und verlässlich zu ihrem gewünschten Ziel kommen. Koordiniert werden die Fahrten von der Mobilitätszentrale.

Im Jahr 2015 wies das „Mein Güssing Taxi“, bei einem durchschnittlichen Besetzungsgrad von 3,2 Personen/Fahrt, eine Steigerung der Beförderungszahlen von rund 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf. 2015 wurde das Projekt mit dem burgenländischen Mobilitätspreis ausgezeichnet.

„Dorfbusse oder Rufsammeltaxis sind optimale Möglichkeiten für unsere kleineren Gemeinden, die oft über viele Ortsteilen verfügen oder Streusiedlungen sind. Nur durch gemeindeübergreifende Zusammenarbeit wird es uns gelingen, leistbare Mobilität im Bezirk Güssing für unsere Bürgerinnen und Bürger gewährleisten zu können“, waren sich alle Anwesenden einig.