Ein gutes Ergebnis für das „ökoEnergieland". Im Auftrag des Klimafonds werden alle Klima- und Modellregionen bewertet. Den Start machte das „ökoEnergieland.“

Von Carina Fenz. Erstellt am 21. Dezember 2018 (05:42)
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Die Auditergebnisse wurden schließlich von Marion Schönfeldinger den BürgermeisterInnen des „ökoEnergielandes“ präsentiert und mit großem Interesse verfolgt.
zVg

Als erste Region im Burgenland wurde das „ökoEnergieland“ in Güssing — die erste Klima- und Energiemodellregion auf internationaler Ebene — als Vorreiter auf dem Bereich erneuerbarer Energie, bewertet.

Im Rahmen dieses Audits wurde die Entwicklung der Klima- und Modellregion überprüft, ob die Maßnahmen effizient umgesetzt und die gesetzten Ziele erreicht wurden.

„Die Bewertung der Region ergab mit 54,1 Prozent, ein sehr gutes Audit-Ergebnis, welches bei einer „e5-Gemeindebewertung“ „3e“ von fünf möglichen ergeben würde. Damit wäre es in etwa mit dem „European Energy Award“ in Silber vergleichbar. Die Themen des „ökoEnergielandes“ reichten von Mustersanierungen, Bürgerbeteiligten Photovoltaik-Projekten, Energetischer Verwertung von Klärschlamm über Energieeffizienz bei kommunalen Anlagen und Betrieben bis hin zur Forcierung der Öko-Mobilität, Bewusstseinsbildung über regelmäßige Thementage und den „ökoTourismus“.

Auch Modellregions-Managerin Andrea Moser ist mit dem Ergebnis des Audits sehr zufrieden: „Ich bin sehr stolz auf dieses positive Ergebnis und freue mich sehr, dass wir durch unsere Aktivitäten schon so viel in der Region erreichen konnten. Der wichtigste Erfolgsfaktor hierfür, ist eine gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Mein nächstes Ziel ist klarerweise Gold für die Region zu holen und es zu schaffen, mit ‚5e‘ ausgezeichnet zu werden.“