Bäuerliche Direktvermarktung: Herkunft hat Zukunft. Um auch den Tourismus optimal zu bedienen, werden mehr bäuerliche Direktvermarkter gesucht.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 09. Februar 2017 (08:19)
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Bäuerliche Direktvermarkter tagen in Güssing. Dabei waren auch Walter Zwiletitsch, Gerhard Perl, Elisabeth Aufner, Maria Tschögl, Adalbert Resetar und Wolfgang Sodl. Verena Dunst fordert Steigerung der Direktvermarkter.
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Der Einkauf direkt beim Hersteller wird für immer mehr Konsumenten zur Selbstverständlichkeit. „Bei vielen unserer bäuerlichen Betriebe ist die Direktvermarktung zu einer wichtigen Einkommensquelle geworden und sie sichern mit dem Verkauf von Qualitätsprodukten einen Großteil ihres Einkommens.

Durch den unmittelbaren Kontakt zu den Kunden wird außerdem das Konsumentenvertrauen in die Qualität heimischer Produkte gefestigt“, sagt Adalbert Resetar anlässlich des Fachtages für Direktvermarkter und der Vollversammlung der bäuerlichen Selbstvermarkter in der Landwirtschaftlichen Fachschule Güssing. Die zunehmende Professionalisierung der bäuerlichen Direktvermarktung führt auch zur vermehrten Teilnahme bei Produktprämierungen auf Landes- und Bundesebene mit Siegerpreisen im obersten Bereich. Auch Landesrätin Verena Dunst rief zuletzt dazu auf, mehr regionale Lebensmittel zu erzeugen.

„Vor allem im Südburgenland braucht es eine Steigerung der bäuerlichen Direktvermarkter, um den Selbstversorgungsgrad zu steigern, auch im Hinblick auf den Tourismus“, so Dunst. Thema wird dies auch beim Start des von Dunst initiierten Diskussionsprozesses „Zukunft Landwirtschaft“ sein.