EU-Wahl: ÖVP baut Führung aus

Auch im Bezirk Güssing liegt die ÖVP mit 40,1 Prozent der Stimmen und einem Plus von 4,28 Prozent deutlich auf Platz eins.

Erstellt am 27. Mai 2019 | 06:50
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Foto: Von Alexandros Michailidis, Shutterstock.com

Die SPÖ bleibt mit einem kleinen Plus von 0,08 Prozent und 32,8 Prozent auf Platz zwei. Die FPÖ verbucht mit einem Gesamtergebnis von 17,1 Prozent ebenfalls ein kleines Plus von 0,57 Prozent. Die Grünen müssen im Bezirk Güssing mit 1,10 Prozent ein kleines Minus hinnehmen und kommen auf 5,4 Prozent, ähnlich wie NEOS die mit einem Minus von 0,59 Prozent auf 3,7 Prozent kommen. Die KPÖ liegt bei 0,3 Prozent, die Liste EUROPA bei 0,54 Prozent.

Im Vergleich konnte die ÖVP fast in jeder Gemeinde an Stimmen dazugewinnen. Lediglich in Bildein, Rauchwart, Stinatz, Moschendorf Gerersdorf-Sulz musste sie Stimmen einbüßen. Für die SPÖ gab es in Neuberg, Moschendorf, Stinatz, Kukmirn, Heiligenbrunn, Bildein, Neustift bei Güssing, Güttenbach und Tobaj die größten Zugewinne im Bezirk. Die meisten Verluste musste die SPÖ in Wörterberg, Olbendorf, Inzenhof, Strem und Tschanigraben einstecken.

In der „roten“ Hochburg Tschanigraben, der kleinsten Gemeinde des Burgenlandes, musste die SPÖ zugunsten der FPÖ Stimmen abgeben. Die ÖVP schaffte, wie bei den EU-Wahlen 2014 15,8 Prozent, die SPÖ, die zwar mit 68,4 Prozent deutlich als Wahlsieger hervorgeht, kommt auf eine Minus von 5,26 Prozent.

Die FPÖ legte 10,53 Prozent zu und liegt bei 15,8 Prozent der Stimmen und holt damit das größte Plus im Burgenlandvergleich. Ebenfalls gut gelaufen ist es für die Freiheitlichen in der Gemeinde Burgauberg-Neudauberg, der Heimat von FPÖ-Spitzenkandidat Josef Graf, mit einem Plus von 5,20 Prozent. Dazugewonnen hat die FPÖ auch in Großmürbisch, Hackerberg, Bocksdorf und Rauchwart.

Die GRÜNEN konnten in Wörterberg, Rauchwart und Rohr zulegen, mussten dafür aber in Heiligenbrunn, Eberau und Großmürbisch deutliche Verluste hinnehmen.

NEOS holten in Moschendorf die zweitmeisten Zugewinne im Burgenland und konnten auch in Eberau, Ollersdorf und Stinatz Zugewinne verbuchen. In Kukmirn, Hackerberg, Burgauberg-Neudauberg und Heiligenbrunn mussten sie dafür Stimmen abgeben.

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