Fusion von drei Feuerwehren nun vom Tisch. Statt der Fusion von drei Wehren gibt es ein neues Kommando für Schallendorf und einen neuen Stellvertreter in St. Michael.

Von Carina Fenz. Erstellt am 14. März 2018 (05:16)
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Ende des Vorjahres machte St. Michaels Feuerwehrkommandant Klaus Krenn mit der Idee, drei Ortsfeuerwehren zu fusionieren, auf sich aufmerksam. Der Grund dafür waren die fehlenden Freiwilligen, die sich um ein Amt in der ersten Reihe bemühten. Der Kommandant aus Schallendorf hatte sein Amt zurückgelegt, in St. Michael fehlte ein Stellvertreter.

„Auch finanziell sind drei Wehren sehr belastend für eine Gemeinde“, meinte Krenn damals. Jetzt ist die Fusion vom Tisch, dafür gibt es ein neues Kommando in Schallendorf und auch St. Michael hat einen neuen Kommandant-Stellvertreter. Neuer Chef der Feuerwehr Schallendorf ist Roman Greimel, sein Stellvertreter ist Roman Dergovsits.

SPÖ und ÖVP sprachen sich gegen Fusion aus

In St. Michael wird Kommandant Klaus Krenn von Gernot Wunderler unterstützt, der Florian Peischl nachfolgt. Zustande kam die Fusion damals nicht, weil sich SPÖ und ÖVP im Gemeinderat gegen sie ausgesprochen haben – für Krenn ein Fehler. „Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass eine Zusammenlegung langfristig gesehen die richtige Entscheidung gewesen wäre, aber der Zug ist jetzt für einige Zeit abgefahren“, meint Krenn. Als Kompromisslösung werden jetzt bei einem Einsatz im Ort alle drei Feuerwehren alarmiert. „So kann sichergestellt werden, dass wir genug Freiwillige für einen Einsatz haben“, erklärt Krenn. Auch bei der gemeinsamen Nutzung der Ausrüstung soll eine Zusammenarbeit der drei Wehren angestrebt werden.