Immer mehr „Chefinnen“: Bettina Derkits hebt Frauenquote auf 50 %

Erstellt am 26. Mai 2022 | 05:28
Lesezeit: 2 Min
Von 28 Gemeinden im Bezirk Güssing werden bereits 14 von Amtsleiterinnen geführt.
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Brigitte Gombots (Bildein), Ute Gurdet (Bocksdorf, Heugraben, Rohr), Bettina Krammer-Schwarz (Burgauberg-Neudauberg), Gesa Lang (Hackerberg), Barbara Dragosits (Kleinmürbisch), Manuela Tanczos (Kukmirn), Klaudia Jost (Moschendorf), Melanie Kroboth (Neustift), Elke Lang (Olbendorf) und Sonja Janisch (Wörterberg) haben es ihr vorgemacht: Mit Bettina Derkits, die kürzlich die Amtsleitung in den Gemeinden Strem und Großmürbisch übernommen hat, hat sich auch die Frauenquote bei den „Chefposten“ in den Gemeindeämtern des Bezirks verändert.

Sie ist nämlich die 14te Amtsleiterin in den 28 Gemeinden des Bezirks und hebt somit die Frauenquote auf 50 Prozent. Für Gilbert Lang, langjährigen Lektor an der Akademie Burgenland und Mitglied des Prüfungssenats für Gemeindebedienstete, ein Zeichen der Zeit. „Mitte der 90er Jahre hat man bereits gemerkt, dass der Frauenanteil in den Verwaltungslehrgängen immer höher wurde“, erklärt Lang, der angesichts der steigenden Frauenquote einen Grund in der Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie sieht.

In seiner Funktion als Mitglied des Prüfungssenats erkennt Lang aber noch weitere Unterschiede zwischen Mann und Frau, „denn die Prüfungsergebnisse der Damen waren durchwegs erfreulich bis ausgezeichnet“, so Lang, der angesichts der deutlich höheren Mehrbelastung von Frauen seinen Hut zieht.

„Daher ist es unseren Amtsleiterinnen hoch anzurechnen, die die berufliche Herausforderung annehmen und viele davon auch gleichzeitig in der Familienbetreuung ausgelastet sind“, meint Lang. Übrigens sind mit Ingrid Schwarz und Heide Fabsich auch die Landesleiterin und ihre Stellvertreterin eine Frau.

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