Jäger streiten Schuss auf trächtiges Wildschwein ab. Im Fall um ein trächtiges Wildschwein, welches bei einer Treibjagd nahe Luising (Bezirk Güssing) getötet worden sein soll, hat sich am Freitagnachmittag die Jägerschaft zu Wort gemeldet.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 20. Januar 2017 (17:17)
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Wildschwein
NOEN, Shutterstock/Eduard Kyslynsky, Kalchhauser

Es habe "nachweislich in den letzten Tagen keine Wildschweinjagd in und um Luising stattgefunden", sagte Bezirksjägermeister Kurt Kanzer laut einer Aussendung. Es handle sich um "haltlose Gerüchte".

Die Tierschutzorganisation Verein gegen Tierfabriken (VGT) hatte vergangenen Dienstag berichtet, dass bei einer Treibjagd nordöstlich von Luising eine trächtige Wildschweinmutter geschossen worden war. Der Bauch des Tieres sei aufgeschnitten gewesen und elf noch lebende Wildschweinbabys seien zum Vorschein gekommen. Der VGT hatte die Jagd als "grausam"verurteilt.

Laut Kanzer werde hingegen versucht, die Jagd in Misskredit zu bringen. Das bei der VGT-Aussendung angehängte Bild sei "sichtlich aus dem Zusammenhang gerissen", dies zeige wie seitens der "vermeintlichen Tierschützer unseriös gearbeitet" werde, hieß es. Weder Kanzer noch der VGT waren Freitagnachmittag telefonisch erreichbar.