Nach Schüssen auf Soldaten: Fahndung nach Schlepper läuft

Erstellt am 18. Januar 2022 | 08:35
Lesezeit: 2 Min
Bundesheer-Soldaten helfen in der Coronakrise aus
Symbolbild
Foto: APA (Symbolbild)
Nach den Schüssen eines Schleppers auf Soldaten an der ungarischen Grenze im Südburgenland am Montag ist die Fahndung nach dem mutmaßlichen Schützen am Dienstag weiter gelaufen.
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Der Mann wurde inzwischen identifiziert, es soll sich um einen 26-jährigen Moldawier handeln. Laut Polizei waren vier Soldaten des österreichischen Bundesheeres am Ort des Geschehens gewesen, verletzt wurde niemand.

Soldaten wollten am Montag in der Früh das Fahrzeug mit ungarischen Kennzeichen beim Grenzübergang Bildein (Bezirk Güssing) kontrollieren, der Fahrer stieg jedoch aufs Gas. Der Wagen wurde auf einem Feldweg verfolgt, als er dann von der Straße abkam. Ein Verdächtiger lief daraufhin Richtung Ungarn davon und schoss von ungarischem Staatsgebiet aus zwei Mal auf die Bundesheerangehörigen. Sie blieben unverletzt, ebenso die zwölf Flüchtlinge, die sich in dem großen Van befanden. Die Männer aus Afghanistan suchten im Anschluss um Asyl an. Ein zweiter Schlepper, ein 22-Jähriger aus Moldawien, wurde festgenommen.

Im Zuge der ersten Erhebungen konnte die Identität des Schützen geklärt werden. Nach dem jungen Mann werde mit Hochdruck gefahndet, erklärte Polizeisprecher Helmut Marban am Dienstag gegenüber der APA.

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