Pläne für Nachnutzung der Ex-Raiffeisenbanken

Gaas, Tobaj, Minihof Liebau und Deutsch Kaltenbrunn wollen die Filialen der geschlossenen Raiffeisenbanken kaufen.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 07. März 2018 | 05:21
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Die Gemeinde Eberau wird das ehemalige Bankstellengebäude, das zwischen dem Feuerwehrhaus und der Gaaser Dorfstube eingebettet ist, übernehmen.
Foto: BVZ

Seit Anfang März gibt es in den Bezirken Güssing und Jennersdorf neun Raiffeisenbanken weniger. Aktuell wird über die Nachnutzung der ehemaligen Banken diskutiert. In Gaas wird sich der Ortsausschuss mit der Nachnutzung des Gebäudes beschäftigen. Fest steht aber, dass die Gemeinde die ehemalige Raika-Filiale kaufen wird. „Wir wollen auf alle Fälle, dass Vereine die Möglichkeit haben, die Räumlichkeiten künftig zu nutzen“, erklärt Eberaus Bürgermeister Johann Weber.

Erste Gespräche bereits in Planung

Auch in Minihof Liebau und Dt. Kaltenbrunn zeigt die Gemeinde Interesse am Erwerb der ehemaligen Bankstelle. „Nach Ostern starten die Gespräche“, so Bürgermeisterin Andrea Reichl, die ein Wohnprojekt oder Geschäftsflächen präferiert. In Mogersdorf und Minihof Liebau hingegen laufen die Gespräche zwischen Gemeinde und Bank hinsichtlich der Weiterführung des Bankomaten. „Bis Juni soll dieser vorerst bleiben, dann will die Gemeinde weiterschauen.“ Fix hingegen ist, dass die Gemeinde Tobaj die ehemalige Filiale der Raika übernimmt.

„Wir werden unsere Amtsräume erweitern und eine Bücherei installieren. Einen Teil vermieten wir der Raika für Lagerräume. Der Kauf soll noch im März über die Bühne gehen“, weiß Bürgermeister Helmut Kopetzki. In Gerersdorf, Ollersdorf und Güttenbach haben die Gemeinden kein Interesse an einem möglichen Erwerb der ehemaligen Bankfilialen.