Raiffeisen schließt Banken in Neuberg und Bocksdorf. Die Raiffeisenbank schließt die Bankstellen in Bocksdorf und Neuberg. Am 21. Feber werden die Filialen zum letzten Mal öffnen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 29. Januar 2020 (04:17)
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Symbolbild
APA, Roland Schlager

Nachdem Raiffeisen in den Bezirken Mattersburg, Oberpullendorf und Oberwart insgesamt neun Bankfilialen Ende des Vorjahres geschlossen hat, wurden jetzt auch Schließungen im Bezirk Güssing bekannt gegeben. Die Filialen in Bocksdorf und Neuberg werden am 21. Feber zum letzten Mal öffnen. Die Gründe argumentiert Raiffeisen folgendermaßen: „Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren – nicht zuletzt aus Gründen des Konsumentenschutzes – durch eine Vielzahl von Vorschriften in das Bankgeschäft regulatorisch eingegriffen. Um sie effizient erfüllen zu können, bedarf es einer schlagfertigen Organisation mit schlanken Strukturen. Das massiv geänderte Kundenverhalten, mit laufend sinkenden Schalterfrequenzen, die rasch fortschreitende Digitalisierung und das anhaltende Niedrig- beziehungsweise Negativzinsumfeld schlagen sich zeitverzögert in der Gesamtheit besonders stark auf Regionalbanken nieder. Konkret folgt daraus ein steigender Kosten-, Ertrags- und Wettbewerbsdruck, was den Strukturwandel in der Bankenlandschaft weiter vorantreibt.“

Neun Filialen bleiben offen

Damit bleiben neun Raiffeisenbankstellen im Bezirk, die rund 25.000 Kunden betreuen. „Die bisher zugeordneten Berater bleiben als bekannte Vertrauensperson erhalten“, hieß es von Raiffeisen.