SPÖ mit Erdrutschsieg, ÖVP und FPÖ verlieren

Auch im Bezirk Güssing dominiert die SPÖ mit einem Plus von 8,10 Prozent und 48 Prozent der Gesamtstimmen die LTW-Wahl.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 26. Januar 2020 | 16:56
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Jubelstimmung bei der ersten Hochrechnung herrschte im SPÖ Büro in Güssing
Foto: DMF

Die SPÖ feierte auch im südlichsten Bezirk mit 48 Prozent einen Erdrutschsieg und konnte 8,10 Prozent im Vergleich zu den LTW-Wahlen 2015 einfahren. Die ÖVP musste leichte Verluste von -0,45 Prozent einstecken. Großer Verlierer ist auch im Bezirk Jennersdorf die FPÖ, die mit 9 Prozent große Verluste von -5,74 Prozent einstecken musste. Die GRÜNEN liegen mit 5,7 (+0,46 Prozent) noch deutlich vor NEOS 2,1 Prozent. Die Liste Burgenland kommt auf 0,7 Prozent (-2,23 Prozent)

Besonders große Zugewinne gab es für die SPÖ Tobaj (+14,52),  Stinatz (+12,79), Heiligenbrunn (+11,15 Prozent) und Burgauberg-Neudauberg (+13,28), wo es die SPÖ sogar auf Platz eins geschafft hat und somit die ÖVP überholte. Aber auch im eigentlich „schwarzen“ Heiligenbrunn, Bildein und Eberau legte die SPÖ deutlich zu. Verluste musste die SPÖ im Bezirk Güssing in Großmürbisch (-6,43 Prozent) einstecken. 

Die ÖVP dagegen konnte mit 34,5 Prozent (-0,45 Prozent)  ein leichtes Minus einfahren. Den größten Verlust im Bezirksvergleich musste die ÖVP in Stinatz (-4,99), Güttenbach (-4,90) und Hackerberg (-3,97 Prozent) einstecken, wo sie von der SPÖ überholt wurde und jetzt auf Platz zwei kommt, hinnehmen. In Bildein., der Heimatgemeinde von Kandidat Walter Temmel lief es auch weniger erfreulich für die ÖVP, die zwar mit 64,5 Prozent deutlich auf Platz eins liegt, aber ein Minus von -,2,85 Prozent einstecken musste.

Die FPÖ konnte nur in Bildein (+1,16 Prozent) zulegen. Große Verluste für die FPÖ gab es hingegen in Kleinmürbisch (-11,32), Rohr (-10,13) und Rauchwart (-10,08).

Die GRÜNEN konnten min 5,7 Prozent mit einem Plus von 0,46 Prozent kleine Zugewinne im Bezirk erzielen. Weniger erfolgreich lief es dafür für die Grünen in Tschanigraben (-2,17) und Wörterberg (-1,41)

NEOS schaffte in  Stegersbach, Moschendorf, Bocksdorf und Eberau das das beste Ergebnis.

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