Uhudler am Prüfstand

Erstellt am 09. Dezember 2022 | 04:18
Lesezeit: 2 Min
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Erstmals seit zwei Jahren fand die Uhudler-Verkostung wieder in der Landwirtschaftlichen Fachschule Güssing statt. Dabei überprüfte die Jury, die sich aus Vertretern des Vereins Freunde des Uhudlers und Winzern aus Ungarn zusammensetzte, Weine nach einem strengen Qualitätskatalog.
Foto: BVZ
Eine Expertenrunde verkostete die eingereichten südburgenländischen Weine des neuen Jahrgangs.
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Bevor der neue Jahrgang des südburgenländischen Kultgetränks Uhudler das markenrechtlich geschützte Etikett mit dem Plutzer-Logo erhält, muss der Wein durch eine strenge Qualitätskontrolle.

In der Vorwoche war es wieder soweit, wo der Verein Freunde des Uhudlers zur ersten von insgesamt vier Verkostungen einlud. Über 100 Einreichungen wurden vom Verkostungskomitee, bestehend aus Obmann Harald Kaiser, Uhudler-Freunden und Gast-Verkostern aus Ungarn, auf die Probe gestellt.

„Die Gäste aus Ungarn, Direktträger-Winzer, haben im Zuge eines grenzüberschreitenden Interreg-Projekts an der Verkostung teilgenommen, um die Qualität ihrer Weine zu steigern und um zu sehen, wie dem Uhudlerverein das stetig gelingt“, erklärt Obmann-Stellvertreter Josef Pfeiffer.

Das Ergebnis der Verkostung: „Es wird ein ausgezeichneter Jahrgang mit ausgezeichneten Weinen“, verspricht Obmann Harald Kaiser. Die Menge wird jene vorm Vorjahr etwas übersteigen, so Kaiser.

„Jene Weine, die Weinfehler beinhalten und negativ beurteilt wurden, können in den nächsten Wochen noch korrigiert werden“, erklärt Pfeiffer. Die Besten des neuen Jahrganges werden im April des nächsten Jahres gekürt. Der Verein Freunde des Uhudlers, der 2023 sein 31-jähriges Bestehen feiert, veranstaltet die Uhudler-Prämierung zum bereits elften Mal.

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