Uhudler ließ Tourismus und Wirtschaft aufblühen. Rettung des Uhudlers brachte zusätzliche Anbaufläche und steigert Tourismuszahlen. Uhudlerland soll jetzt Genussregion werden.

Von Carina Fenz. Erstellt am 11. Oktober 2017 (09:19)
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Uhudler-Botschafter. Südburgenland-Manager Werner Unger, Elise-Marie Hütterer, Christine Woiner, Landesrätin Verena Dunst und Anwalt Werner Dax.
BVZ

Die Landesregierung hatte im April 2016 die Zulassung des Anbaus von neun Uhudler-Rebsorten offiziell beschlossen. Gleichzeitig wurde das Wiederbepflanzungsverbot aufgehoben, was dazu geführt hat, dass neue Reben nachgesetzt werden konnten.

Ein erfolgreiches Jahr für das "Uhudlerland"

Gut ein Jahr später kann Agrarlandesrätin Verena Dunst auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. „Das vergangene Jahr brachte 16 Hektar zusätzlicher Anbaufläche, was die Wirtschaft und den Tourismus vorantreibt“, so Dunst. In Summe werden im Südburgenland bis zu 70 Hektar Uhudler-Rebfläche bewirtschaftet.

Mit dieser Anbaufläche sind im Jahr 2017 rund 450.000 Flaschen Uhudler erwirtschaftet worden, was auch in Zukunft noch erweitert werden soll. Eine Zusammenarbeit mit den Genussregionen soll zukünftig forciert werden. Ein erster Schritt wurde hier bereits durch einen Partnerschaftsvertrag gesetzt, mit dem Ziel, das Uhudlerland zur Partnerregion der Genussregionen zu machen.

Genussregion in Planung

„Diese Vielfalt und Markenstärke soll geschützt werden. Ähnlich wie bereits geschützte Marken, soll auch beim Uhudler sichergestellt werden, dass er mit dieser Bezeichnung nur aus dem Südburgenland bezogen werden kann“, so Dunst.