Verlegung von 48 Asylwerbern sorgte für Verwirrung. Die Verlegung von 48 Asylwerbern von Traiskirchen (Bezirk Baden) nach Wörterberg (Bezirk Güssing) hat seit Freitag für Verwirrung gesorgt.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 10. Mai 2020 (10:18)
Asylwerber im Flüchtlingslager Traiskirchen
APA (Techt)

Wörterbergs Bürgermeister Kurt Wagner (SPÖ) war "entgegen der üblichen Vorgehensweise" vorab nicht informiert worden, bestätigte Gerald Pangl, Sprecher der für Asyl- und Flüchtlingswesen zuständigen Landesrätin Daniela Winkler, am Sonntag Medienberichte.

Weitere Unklarheit entstand laut Pangl aufgrund unterschiedlicher Angaben hinsichtlich der Zahl der Schutzsuchenden. "Von einem Anrainer wurde von 60 berichtet. In der ersten Kommunikation zwischen Unterkunftgeber und Medien war von 16 die Rede", fasste der Sprecher zusammen. Die Gründe für das Missverständnis sollen "ehebaldigst geklärt" werden. "Die Asylwerber werden zu Wochenbeginn in kleinen Gruppen auf das Burgenland verteilt verlegt", kündigte Pangl an.

Zur Causa äußerte sich auch FPÖ-Parteichef Norbert Hofer : "In Coronavirus-Zeiten kann es nicht sein, dass Asylwerber kreuz und quer durch das Land gefahren werden, während die Österreicher wochenlang quasi eingesperrt waren", schrieb er am Samstag auf Facebook.