Wald wurde für Pädagogikprojekt gepflanzt. Volksschüler lernen die Bedeutung des Waldes als Wirtschaftsfaktor, Lebensraum und Erholungsgebiet kennen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 24. November 2017 (05:56)
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Im Bezirk Jennersdorf holte sich die Volksschule St. Martin an der Raab den Sieg beim Ideenwettbewerb. Letzte Woche pflanzten die Schüler die Bäume aus.
BVZ

Im vergangenen Schuljahr wurde in Kooperation mit dem Landesschulrat Burgenland und der „Werkstatt Natur“ das Projekt „Kinder pflanzen einen Wald“ initiiert. Dabei nahmen, über das ganze Burgenland verteilt, Volksschulen teil, um den Kindern die Wichtigkeit der „grünen Lunge“ anhand praktischer Beispiele näher zu bringen. In der Naturparkschule St. Martin an der Raab schließt sich mit der letzten gemeinsamen Baumpflanzaktion nun der Kreis dieses Projekts.

Konkret geht es bei dem Waldpädagogikprojekt darum, Kindern die Bedeutung des Waldes als Wirtschaftsfaktor, Lebensraum, Erholungsgebiet und seine Bedeutung für den Klimaschutz näherzubringen.

Wald wurde spielerisch erlebt

„Den Wald zu erleben und dabei spielerisch Wissen und Erfahrungen zu vermitteln ist aus pädagogischer Sicht besonders geeignet, um ein positives Naturverständnis bei Kindern und Jugendlichen zu wecken“, erklärt Landesrätin Verena Dunst. „Spiel- und Erlebnisräume für Kinder zu Hause oder in der Schule werden heute immer eingeschränkter. Der Wald bietet Kindern tolle Möglichkeiten, sich frei zu bewegen und ihr Umfeld selbstständig zu erobern“, sagt Volksschuldirektorin Claudia Kröpfl-Kögl.