Eröffnung nach Sanierung: Gericht mit Dachboden

Erweiterung des Bezirksgerichts durch Schließung in Jennersdorf notwendig, 650.000 Euro wurden investiert.

Michael Pekovics
Michael Pekovics Erstellt am 04. Mai 2018 | 05:46
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Offizielle Inbetriebnahme. Hubert Pechlaner, Gerhard Jelinek, Verena Dunst, Hans-Peter Weiss, Claudia Prónay, Christian Pilnacek und Vinzenz Knor.
Foto: BVZ

Am Freitag der Vorwoche wurde das sanierte Bezirksgericht offiziell in Betrieb genommen. Grund dafür war die Zusammenlegung der Bezirksgerichte Jennersdorf und Güssing, weshalb das bestehende Gebäude in Güssing erweitert und angepasst wurde.

Im Zuge des Bauprojektes wurde das Dachgeschoss ausgebaut, um zusätzliche Büroräumlichkeiten und eine Teeküche zu schaffen. Weiters erhielt das Bezirksgericht eine neue EDV-Ausstattung sowie eine Zutrittsschleuse, die den aktuellen Sicherheitsanforderungen der Justiz entspricht.

„Mit dem sanierten und ausgebauten Gerichtsgebäude ermöglichen wir optimale Arbeitsbedingungen, die somit auch der Bevölkerung zu Gute kommen“, stellte Generalsekretär Christian Pilnacek fest. Das Amtshaus biete nun moderne Arbeitsbedingungen, sagte Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der Austrian Real Estate GbmH, der den Schlüssel zur offiziellen Inbetriebnahme übergab.

Kritik gab es von Bernhard Hirczy (ÖVP): „Mit der Schließung in Jennersdorf wird im ländlichen Raum gespart.“