Bezirk Güssing: Sterberate ist erneut angestiegen

Erstellt am 20. Januar 2022 | 05:10
Lesezeit: 2 Min
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Standesbeamter Michael Marth, Standesbeamtin Andrea Horl, Obmann Bürgermeister Vinzenz Knor und Standesamtsverbandsleiter Gilbert Lang im Verbandsbüro im Güssinger Rathaus.
Foto: Stadtgemeinde
Im vergangenen Jahr 2021 wurde im Bezirk Güssing traurigerweise wieder mehr gestorben, dafür aber auch mehr geheiratet.
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Die Pandemie hat tiefe Spuren im Leben der Menschen hinterlassen - das lässt sich auch an Zahlen ablesen. Im Jahr 2021 gab es im Bezirk Güssing deutlich mehr Todesfälle. 2020 waren es noch 315 Tote, 2021 schon 368, die im Register des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes Güssing eingetragen wurden. Auch mit 70 Corona-Toten (Stand: 17. Jänner) liegt man seit Monaten unter jenen Gemeinden in Österreich, die im Verhältnis zu den Einwohnern die meisten Todesfälle aufzuweisen haben.

Die Geburtenbilanz im Bezirk ist aufgrund der Tatsache, dass man keine Spitals-Abteilung für Geburtshilfe hat, schwer darzustellen. Beurkundet wurden 2021 jedenfalls sechs Geburten, 2020 waren es noch drei. Im Vorjahr wurde im Bezirk aber auch wieder mehr geheiratet. 128 Eheschließungen 2021 stehen 86 im ersten Corona-Jahr 2020 gegenüber. Dazu wurden im Vorjahr sechs Partnerschaften eingetragen, 2020 waren es fünf.

Standesamtsverbandsleiter Gilbert Lang: „Der noch größere Teil der Arbeiten betrifft aber die Urkundenausstellungen, die Nacherfassungen von Geburten im gesamten Bezirk und die Bearbeitungen vieler weiterer Personenstandsfälle wie Vaterschaftsanerkennungen, Namenserklärungen, Scheidungseinträgen, Staatsbürgerschaftsfälle, Auslandsbeurkundungen, sodass pro Jahr zusätzlich bis zu 4.000 weitere Personenbearbeitungen durchgeführt werden.“

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