Tourismus im Bezirk Güssing boomt

Der Bezirk Güssing punktet vor allem bei Gästen aus Wien, Niederösterreich und der Steiermark, aber auch bei Tirolern.

Erstellt am 10. September 2020 | 05:47
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Zu Gast im Hotel Puchas in Stegersbach. Betriebsrat Patrick Goger, Lehrling Kilian Schuller und die Praktikanten Vivien Barta und Adel Madarasz mit Hotelier Josef Puchas, Landtagspräsidentin Verena Dunst und Landtagsabgeordneter Wolfgang Sodl.
Foto: C. Fenz

„Am Beispiel von Josef Puchas sieht man, was alles möglich ist im Tourismus“, meinte SPÖ-Bezirksvorsitzende Verena Dunst und spielte damit auf den Kauf des Hotel Lagler an. „Trotz Corona-Krise hatten wir noch nie so eine gute Sommersaison wie heuer“, zeigte sich Dunst auch von den Nächtigungszahlen begeistert (siehe Infobox rechts). Zuwächse konnte man in allen Bereichen erzielen, vor allem aber bei den Kellerstöckln. „Viele sind bis Oktober 2022 ausgebucht“, erklärt Dunst. Ähnlich froh über den Boom an Gästen ist auch Puchas, der meint: „Uns ist es heuer endlich gelungen, die Aufenthaltsdauer der Gäste zu verlängern“, so Puchas, der auch ein großer Befürworter des 75 Euro Bonusticket des Landes ist und sich über die Verlängerung bis Ende Oktober sehr erfreut zeigt. „Das war wichtig, um auch die Herbstferien noch miteinzubinden“, so Puchas.

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Weniger erfreulich waren die Unwetterereignisse im Bezirk. „Wenn nicht zahlreiche Hochwasserschutz-Projekte — Rauchwart, Olbendorf, Ollersdorf — realisiert und abgeschlossen worden wären, hätte es noch schlimmere Schäden gegeben“, ist Wolfgang Sodl überzeugt, der auch auf die Richtlinie zur Förderung der Behebung von Katastrophenschäden hinweist. Anträge sind bis spätestens sechs Wochen nach Schadenseintritt beim Amt der Landesregierung einzubringen. Die maximale Förderung für Unternehmen beträgt 35.000 Euro und für Privatpersonen sowie gemeinnützige Einrichtungen 70.000 Euro.