Schock nach Küchenbrand in Gasthaus. Aus noch ungeklärter Ursache kam es in Bildein zu einem verheerenden Küchenbrand. Restaurantleiter Markus Koger blickt jedoch bereits positiv in die Zukunft.

Von David Marousek. Erstellt am 12. November 2020 (05:08)

Am späten Montagnachmittag kam es im Bildeiner Gasthaus zu einem Küchenbrand. Restaurantchef Markus Koger selbst war beim Brand nicht anwesend, gearbeitet wurde dennoch. Das ist jetzt zunächst nicht möglich. „Die Küche ist komplett zerstört. Der Rauch hat auch die Wände beschädigt“, ärgert sich der Restaurantleiter. Zusätzlich zur zerstörten Küche, müssen jetzt auch im restlichen Gebäude Sanierungen erledigt werden. Das alles zur wohl ungünstigsten Zeit.

Ende Mai wurde das Gasthaus eröffnet. Restaurantbetreiber Markus Koger steht jetzt vor einem Neuanfang.
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Es wären gerade viele Bestellungen angestanden, vor allem Martinigänse, was in Zeiten des Lockdowns dem Betrieb geholfen hätte. An Kochen ist aber aktuell nicht zu denken. Wann wieder Normalbetrieb herrschen wird, darüber traut sich Koger keine Prognose abzugeben.

„Jetzt haben wir einen richtigen Lockdown“, übte sich Koger am nächsten Tag im Galgenhumor. Doch er gibt sich bereits kämpferisch: „Wir geben sicher nicht auf und wollen so schnell wie möglich zurück. Die Gäste waren zuletzt so einsichtig und nett mit den ganzen Vorgaben. Ein echter Bildeiner geht nicht unter.“

Atemschutztrupps aus drei Wehren im Einsatz

Der Atemschutztrupp Bildein rückte sofort in das Gebäude, während die Kollegen den Strom abschalteten und die Druckbelüftung vorbereiteten. Mit Erdkübeln wurde das brennende Öl einer Fritteuse gelöscht.

Insgesamt 21 Feuerwehrmitglieder waren im Einsatz, vom Küchenpersonal wurde niemand während des Einsatzes verletzt. Mit einer Wärmebildkamera wurde anschließend der betroffene Bereich kontrolliert. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen laut Restaurantbetreiber Markus Koger noch: „Die Sachverständiger und Brandermittler kommen noch.“