Bildeiner leben Nachhaltigkeit. Angepflanzte Wildblumen sollen Lebensraum für Bienen, Insekten und Vögel sein.

Von Carina Fenz. Erstellt am 23. August 2020 (05:58)
Jägerin Silvia Lebitsch, Jagdleiter Werner Eberhardt, Obmann Jagdgenossenschaft Hansjörg Schrammel, Bürgermeister Walter Temmel, Gemeindevorstand Cilli Geißegger, Imker Wolfgang Mittl, Landwirte Gerhard Müllner, Johann Geißegger, Martin Wolf sen. sowie die Jungbauern Martin und Felix Wolf.
Günther Göderle

Dass die Bildeiner immer auf Zusammenhalt setzten, weiß man spätestens seit das erste „picture on festival“ vor über 20 Jahren über die Bühne gegangen ist. Aber auch in Sachen Nachhaltigkeit ist die Bildeiner Landwirtschaft schon immer ein Vorbild, denn diese wird das ganze Jahr gelebt. Neben einem hohen Anteil an Bioflächen wurden in den letzten beiden Jahren 4,60 Hektar Blühflächen angelegt.

Hier bieten mehr als 50 verschiedene ein- und mehrjährige Pflanzen Nahrung und Unterschlupf für unzählige Insekten und Wildtiere. „Neben der Schaffung von besonders wertvollem Lebensraum dienen diese Flächen unter anderem auch noch als Verbindungswege zu Hecken und Wäldern sowie als Erosionsschutz“, weiß Hansjörg Schrammel, Obmann der Jagdgenossenschaft. Die intensive Blütenpracht der Bildeiner Blühflächen erstreckt sich in den Monaten von April bis November.

„Die Bearbeitung ist minimal - es erfolgt nur ein Häckseln am Ende des Winters. Bemerkenswert ist auch, dass sich gleich alle Landwirte bereit erklärt haben mitzumachen“, freut sich Schrammel über die Initiative der Bildeiner.

Betreut und finanziert wird diese „Win-Win-Situation“ für Tiere, Jäger, Imker und Bauern von der Jagdgenossenschaft Oberbildein.