Stinatzer Jäger und die Lerche im Baum

Erstellt am 05. März 2022 | 05:40
Lesezeit: 2 Min
Feldlerche Symbolbild
Symbolbild
Foto: imageBROKER.com, Shutterstock.com
Stinatzer Jäger pachten im Rahmen der Billa Stiftung "Blühendes Österreich" 25 Hektar Grundstücke für die Erhaltung der Artenvielfalt.
Werbung

Am 3. März war internationaler Tag des Artenschutzes. Es wurde darauf aufmerksam gemacht, dass weltweit immer mehr Tiere und Pflanzen vom Aussterben bedroht sind. Auch in Österreich verschwinden Insekten, Bienen, Schmetterlinge, Vögel sowie Blumen und Pflanzen zunehmend von Wiesen, Feldern und aus Gärten. Dabei sind mehr als 90 Prozent der Wild- und 75 Prozent der Kulturpflanzen auf bestäubende Insekten angewiesen.

Um einen Beitrag zum Schutz der Arten und Wiesen zu leisten, hat der Stinatzer Verein „Wir Stinatzer Jäger“ rund 25 Hektar Grundstücke im Südburgenland gepachtet, um diese wertvollen Flächen aus der intensiven Landwirtschaft herauszunehmen. Sie wurden in extensive Wiesen und Brachflächen mit Bienenweiden, Hecken und Feldgehölzen umgewandelt, die durch eine hohe Pflanzen- und Tierartenvielfalt gekennzeichnet sind.

Von den Maßnahmen profitiert vor allem die Feldlerche, die eine große Lebensraum-Vielfalt benötigt. Der Bestand der Feldlerche ist in den letzten Jahrzehnten in ganz Europa durch die Intensivierung der Landwirtschaft stark zurückgegangen. Blühendes Österreich, eine Billa Stiftung mit Ronald Würflinger als Geschäftsführer, hat das Projekt im Rahmen des Naturschutzpreises „Die Brennnessel“ mit 10.000 Euro finanziert.

„Biodiversität und Artenvielfalt sind die Basis für gesunde Lebensmittel. Damit wir auch in Zukunft eine große Auswahl sowie eine heimische Obst- und Gemüsevielfalt ermöglichen können, setzen wir uns mit ‚Blühendes Österreich‘ für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion ein und stärken zeitgleich heimische Produzenten und Produzentinnen innen und Landwirten und Landwirtinnen“, so Eric Scharnitz, Billa Vertriebsdirektor im Burgenland.

Werbung