Der kickende Sänger: Von Stegersbach zum Song Contest. Cesár Sampson, ehemaliger Spieler des SV Stegersbach, vertritt Österreich beim Eurovisions Song Contest 2018.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 13. Dezember 2017 (05:05)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Der gebürtige Linzer Cesar Sampson wird Österreich beim 63. Eurovision Song Contest (ESC) vertreten.
Der gebürtige Linzer Cesar Sampson wird Österreich beim 63. Eurovision Song Contest (ESC) vertreten.
zVg

Wer ist Cesár Sampson? Ein Linzer, der jahrelang als Sozialarbeiter arbeitete — und beim Eurovisions Song Contest 2018 in Lissabon mit seiner Soulstimme hoffentlich gut ankommt.

Was die wenigsten wissen — Ken Charleston Sampson, so sein Name auf dem Spielerpass, ist seit Juli 2010 beim SV Stegersbach als Spieler gemeldet.

„Cesár war für den Einsatz in der U23 vorgesehen, kam allerdings nur bei zwei Spielen (gegen Oberpullendorf und Klingenbach) zum Einsatz. Sein Hauptinteresse dürfte schon damals in eine andere Richtung gegangen sein, denn er verließ nach der Herbstrunde den SV Stegersbach und beendete damit seine Karriere als Fußballer“, erzählt Stegersbachs Obmann Bernhard Krammer. Nachdem Cesár Sampson den SV Stegersbach verlassen hatte, arbeitete er als Sozialarbeiter und gründete eine Firma zur Beratung im Sport- und Ernährungsbereich.

Bereits Song-Contest-Bühnenluft geschnuppert

Er hat bereits einige Erfahrung beim Eurovisions Song Contest gesammelt, allerdings als Backgroundsänger und Coach. Sampson stand bereits selbst auf der Bühne des Song Contest: In den vergangenen beiden Jahren war er Backgroundsänger für Bulgarien.

Auch in der österreichischen Musikszene ist Cesár Sampson kein Newcomer, wenn auch oftmals hinter den Kulissen tätig. Sein eigenes Lied, mit dem der Sänger beim Halbfinale des ESC für Österreich ein Finalticket lösen will, soll Anfang kommenden Jahres präsentiert werden.

Das Lied, das Sampson beim ESC singt, sei aktuell noch nicht ausgereift. Der Sänger, Produzent und Texter wurde von einem Team aus Musikexperten zum heimischen Vertreter gekürt, wie der ORF am Dienstag bekannt gab. Auf eine Castingshow verzichtete man erneut.