97 Prozent leben gern im Südburgenland

Die Ergebnisse der Online-Befragung werden in das Regionale Entwicklungsprogramm einfließen.

Erstellt am 07. Oktober 2021 | 05:47

Im Vorjahr wurden vom Land Burgenland erstmals Regionale Entwicklungsprogramme in Auftrag gegeben, die mittels Online-Befragungen nun in den Regionen Nord 1 und dem Südburgenland starteten. Erste Ergebnisse stehen fest und werden in das Regionale Entwicklungsprogramm einfließen (siehe Infobox rechts).

Mithilfe der Ausarbeitung der Regionalen Entwicklungsprogramme auf Basis der Bürgerbeteiligung, soll eine wichtige Grundlage für die Planung der Infrastruktur und der Raumordnung entstehen. „Es geht zunehmend darum, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig Impulse für Arbeitsplätze, Wirtschaft, Tourismus und Mobilität zu setzen“, betont Landesrat Heinrich Dorner. Im Fokus stehen vor allem die Entwicklungsmöglichkeiten des Burgenlandes. „Raumplanung soll nicht nur beschränken, sondern soll auch neue und innovative Möglichkeiten für die Gestaltung und Entwicklung einer Region aktiv aufzeigen. Das Regionale Entwicklungsprogramm ist daher nicht nur für das Leben der heutigen Generation, sondern auch langfristig für die Chancen zukünftiger Generationen von großer Bedeutung“, unterstreicht Dorner. Bei der Erarbeitung der Flächenwidmungspläne sollen die Gemeinden außerdem vom Land unterstützt werden, heißt es von Hauptreferatsleiter Peter Zinggl.

Unabhängig von den Ergebnissen wurden bereits Maßnahmen eingeleitet, wie beispielsweise eine neue Gesamtverkehrsstrategie mit Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Ausbau des Radwegnetzes.