Mit Ende Oktober hat es sich ausgekocht

Erstellt am 24. Februar 2022 | 04:38
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8291784_owz08silke_gus_burgrestaurant_schild.jpg
Das Burgrestaurant am Gelände oben. Mit Ende Oktober läuft der Vertrag von Harald Schmirl und Elisabeth Csandl aus.
Foto: Silke
Burgwirt Harald Schmirl wird mit 15. März in seine letzte Saison auf der Burg Güssing starten und verkündet sein neues Projekt.
Werbung

Hochzeiten, Geburtstage, Weihnachtsfeiern und allerlei andere Feste können auf der Burg Güssing im dazugehörigen Burgrestaurant gefeiert werden – und wer wüsste das besser als Harald Schmirl.

Nach ein paar Jahren als Küchenchef von 1990 weg, kehrte er der Burg den Rücken, nur um 2009 wieder zurückzukommen. Die Jahre vergingen, und unzählige Feiern und Feste später sieht sich der geschätzte Gastgeber am Ende des Burgweges angekommen.

„Es war eine wunderschöne Zeit. Die Burg ist eine Heimat geworden, ja sogar ein Stück von mir; und das wird sie auch bleiben. Als ich damals nach Güssing kam, habe ich nicht nur die Burg in mein Herz geschlossen, sondern auch den Buschenschank Mondschein in Glasing. Ich habe ihn gepachtet und richte ihn gerade her. Heuer im Dezember will ich dort anfangen“, erzählt Schmirl von seinen Plänen. „Im Sommer sind trotzdem noch viele Hochzeiten geplant.“

Burgadministrator und Standesbeamter Gilbert Lang zeigt Verständnis: „Das geht nicht von der Stiftung aus, sondern ist seine Entscheidung, die ich auch voll und ganz verstehe. Nach 13 Jahren ist man irgendwann erschöpft. Für die Burg ist es natürlich schade, aber auch hierfür wird sich eine Lösung finden. Der Harry hat schon was vorgelegt; für mich ist er ein Kochkünstler. Optisch und geschmacklich war das immer top.“

Werbung