Lösung für Tageszentrum-Gäste gefunden

Der ASB richtet sechs zusätzliche Tagesbetreuungsplätze für Senioren ein, die im Tageszentrum der Caritas in Tschantschendorf derzeit nicht betreut werden können.

Erstellt am 14. Juni 2020 | 04:45
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Foto: Africa Studio/Shutterstock.com

Die Coronakrise hat vieles auf den Kopf gestellt. „Im Zuge der österreichweiten Sicherheitsmaßnahmen waren wir gezwungen, das Tageszentrum in Deutsch Tschantschendorf zu schließen. Ein Zurück zur Normalität, wie es sie vor Corona gab, ist derzeit leider noch nicht möglich“, teilte die Caritas in der Vorwoche mit.

Der Grund: Die Klienten zählen zu einer extrem gefährdeten Risikogruppe. Es gelten daher auch weiterhin strenge, gesetzlich vorgeschriebene Regeln. „Unter den gegebenen Voraussetzungen ist dies im Tageszentrum in Deutsch Tschantschendorf nicht möglich. Das betrifft vor allem den Platz- als auch den Personalbedarf“, heißt es seitens der Caritas.

Betroffen sind rund sechs Klienten, die jeweils rund drei Mal wöchentlich das Tageszentrum besuchten. „Im Schnitt wurden täglich vier Senioren betreut. Vier Mitarbeiter wurden für diese Aufgabe von der Caritas eingestellt. Mit diesen Kollegen wurden bereits, gemeinsam mit der Betriebsrätin, Gespräche geführt. Ihnen wurden alternative Arbeitsplätze angeboten und wir hoffen sehr, dass uns diese Mitarbeiter erhalten bleiben“, teilt die Caritas mit.

Das Land konnte gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund jetzt eine Lösung für die betroffenen Senioren finden. In den Altenwohnheimen Strem und Olbendorf werden kurzfristig sechs Plätze für dringende Fälle geschaffen. Ab 15. Juni kommen vier Tageszentrumsplätze in Strem hinzu, in Olbendorf werden zwei weitere Plätze geschaffen. Ab 1. Juli wird es in Strem zu den bestehenden sieben Plätze weitere 13 Seniorentageszentrumsplätze und somit 20 Plätze geben. „Dass jeder die passende Betreuung und Pflege erhält, ist uns ein zentrales Anliegen. Aus diesem Grund haben wir schnellstmöglich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Betroffenen und ihren Angehörigen rasch zu helfen“, sagt Soziallandesrat Christian Illedits.