„solar.one“ in Stegersbach vor Fertigstellung

Die Bauarbeiten erreichen die finale Phase, nach Fertigstellung der Außenanlagen wird im Oktober die offizielle Eröffnung des Energielabors gefeiert werden können.

Erstellt am 04. September 2021 | 05:03
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Initiator und Bauherr Andreas Schneemann, der auch Koordinator der Klima- und Energiemodellregion Stegersbach, inmitten der Solarpanele am neuen Energiekompetenzzentrum.
Foto: DMF

Das „solar.one“-Kompetenzzentrum bietet bereits von Weitem einen imposanten Eindruck. Nach der Fertigstellung im Innenbereich sind die ersten Büros bereits bezogen, jetzt wird die Außenanlage fertiggestellt.

Offizielle Eröffnung im Oktober geplant

„Die offizielle Eröffnung mit geladenen Gästen und Pressevertreterinnen wird am achten Oktober stattfinden, wobei die Eröffnung durch Bundesministerin Leonore Gewessler erfolgt“, erzählt „solar.one“-Initiator Andreas Schneemann. „Das Kompetenzzentrum soll allen Nutzerinnengruppen (Gemeinden, Unternehmen, Vereinen, Verbänden und Privatpersonen) ermöglichen, sich umfassend mit dem Thema Erneuerbare Energie auseinanderzusetzen.

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Forschung und Entwicklung sind die Schwerpunkte des modernen Kompetenzzentrums für Erneuerbare-Energie. Die Eröffnung erfolgt im Oktober.
DMF

Neben einer interaktiven Informationswand, die den Wandel des Energiesystems von einem zentralen fossilen System zu einem erneuerbaren dezentralen System zeigt, werden auch Ladestellen für E-Autos geschaffen. Im Endausbau werden 24 Ladepunkte zur Verfügung stehen. Außerdem ist ein spannender Gastrobereich geplant, der während der Bürozeiten für alle Gäste geöffnet wird. Wir werden nach der offiziellen Eröffnung, am 16. und 17. Oktober Tage der offenen Tür veranstalten, an denen alle das `solar.one´ besichtigen können“, freut sich Andreas Schneemann über die Fertigstellung seines Projektes.

Zentrum gibt Impuls für die Region

Auch für Schulen wird das „solar.one“ zukünftig ein spannendes Ausflugsziel sein. Zehn Gemeinden aus den Bezirken Oberwart und Güssing haben sich hier zusammengeschlossen, um dieses Leuchtturmprojekt umzusetzen „Mit diesem Kompetenzzentrum möchten wir in einem vorbildhaften Open Innovations- und Inklusionsprozess Bevölkerung, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft miteinbeziehen“, führt Andreas Schneemann seine Überlegungen aus. Rund drei Millionen Euro wurden in das Projekt investiert, das nach Fertigstellung eine Fläche von 1.750 Quadratmeter aufweisen wird.