Erfolgreichstes Jahr für Güssinger-Mineral. Ein heißer Sommer beschert dem Mineralwasserproduzenten bereits jetzt um zehn Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr.

Von Carina Fenz. Erstellt am 05. September 2018 (04:37)
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Der fünftwärmste Sommer der Messgeschichte, ist auch der erfolgreichste Sommer für Güssinger Mineralwasser, „zumindest in den letzten zehn Jahren seit dem Konkurs des Unternehmens“, heißt es von Verkaufsleiter Rainer Mittl. Bereits Ende des Sommers hat das Unternehmen um zehn Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr gemacht. Besonders erfreut ist Geschäftsführer Stefan Lehrmayer über die Entwicklung der Sorte „Güssinger Zitrone“.

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Silber für die Zitrone von Güssinger Mineralwasser. Bei der 22. internationalen Bewertung von Getränken konnte sich die „Zitrone“ unter 86 Produkten die Silbermedaille sichern. Kein Zucker, keine Süßstoffe und pures Geschmackserlebnis überzeugte die hochkarätige Jury.
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„Hier haben wir ein Plus von 32 Prozent gegenüber dem Jahr 2017“, weiß Mittl. Beim ältesten österreichischen Mineralwasser-Abfüller laufen die Abfüllanlagen derzeit auf Hochtouren. Aktuell verlassen 60 Lkw-Züge mit je 32 Paletten und 1,4 Millionen Liter Mineralwasser das das Firmengelände in Sulz — das ist in der heißen Jahreszeit der 4-fache Absatz. Im Juli und August ist der Güssinger-Umsatz bis zu drei- bis viermal höher als im Winter.

"Auch im Ausland, vor allem im Kroatien, ist Güssinger so stark positioniert, wie schon seit Jahren nicht mehr."

„Aufgrund von Neugeschäften in Österreich liegen wir beim Absatz auf einem schon lange nicht mehr da gewesenen Niveau. Auch im Ausland, vor allem im Kroatien, ist Güssinger so stark positioniert, wie schon seit Jahren nicht mehr.

Mit Ende Juli musste das Unternehmen aufgrund von Lieferschwierigkeiten die Glasflasche vom Markt genommen. In den kommenden Monaten soll das Flaschendesign überarbeitet werden, 2019 will man wieder durchstarten. „Das kam für uns mitten in der Hochsaison natürlich sehr ungünstig, aber der Verlust ist in Grenzen zu halten, denn das Geschäft mit Glasflaschen macht weniger als fünf Prozent aus“, erklärt Geschäftsführer Stefan Lehrmayer.