Volksschule Neuberg wird bis Herbst 2021 neu gebaut. Die Volksschule wird nach 51 Jahren abgerissen und neu gebaut. Schüler und Lehrer weichen für die Dauer der Bauarbeiten ins Gemeindeamt aus.

Von Anika Perner. Erstellt am 12. Februar 2020 (04:27)
Seit 1968 steht das Schulgebäude bereits am Hauptplatz in Neuberg, wo bis jetzt unzählige Schüler und Lehrer ihren Schulalltag verbracht haben. Seit 2018 wurde ein Neubau des Gebäudes geplant. Die Volksschule wird abgerissen und ebnet so den Weg für ein modern ausgestattetes neues Schulgebäude. Die Umbaukosten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Eine Förderung wurde bewilligt.
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Für die 23 Schüler der Volksschule Neuberg war der vergangene Freitag ein ganz besonderer Tag, denn am Zeugnistag verbrachten sie ihren allerletzten Schultag in der „alten“ Volksschule. Längere Ferien sind den Schülern aus Neuberg freilich nicht vergönnt, aber ab 17. Feber, werden die Volksschüler im Gemeindeamt unterrichtet. Da startet nämlich der Abriss des Schulgebäudes, welches am gleichen Standort neu gebaut wird.

Das neue Gebäude wird ebenerdig gebaut und mit einem modernen Turnsaal ausgestattet. Dieser wird auch für diverse Veranstaltungen genutzt
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Der Unterricht wird bis zur Eröffnung im Sitzungssaal, sowie in den Räumlichkeiten der ehemaligen Bibliothek und des Standesamtes abgehalten. Dies soll bis voraussichtlich Herbst 2021 so bleiben, bis an gleicher Stelle der moderne Neubau bezugsfertig ist. Auch der Sport fällt wegen des Umbaus nicht aus, denn hier wird auf den örtlichen Kindergarten ausgewichen. Auch die beiden Schulklassen wurden bereits involviert, denn diese durften am Vormittag des letzten Schultages gemeinsam mit ihren Lehrern ihre Schulsachen und andere Bücher ins Ausweichquartier bringen. Am Nachmittag konnten dann auch die „Großen“ helfen, denn da räumten die Eltern gemeinsam mit den Gemeindearbeitern alle Möbelstücke und das übrige Inventar aus und lagerten es im Keller des Gemeindehauses ein.

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Die Gegenstände, die noch in der Schule verblieben sind, werden vom Elternverein gegen eine Spende veräußert und sollen dann für den Ankauf von interaktiven Tafeln für das neue Schulhaus verwendet werden. „Natürlich ist da auch bisschen Wehmut dabei, wenn das Gebäude abgerissen wird, da ich bereits seit 40 Jahren an der Schule bin. Aber trotzdem überwiegt die Vorfreude auf das neue Gebäude. Auch bei den Schülern überwiegt die Vorfreude auf das Neue und Unbekannte“, erklärt Direktor Karl Knor.

Zwei Millionen Euro für Neubau

Dass sich am Unterricht nun etwas verändern wird bezweifelt der Direktor: „Das Einzige, das sich verändern wird, ist, dass wir 100 Meter zum Turnsaal gehen müssen“. Beim neuen Schulgebäude soll einiges anders und besser gemacht werden. Die rund zwei Millionen Euro werden in ein ebenerdiges helles Gebäude mit zeitgemäß modernem Turnsaal investiert werden.

Am Freitag halfen alle mit. Die Schüler durften bereits einige ihrer Schulsachen und Bücher ins benachbarte Gemeindeamt bringen. Dort findet der Unterricht vorübergehend statt.
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„Wir werden auch einen eigenen Zugang zum Turnsaal bekommen, sodass man die Räume auch für externe Veranstaltungen und für allerlei sportliche Vereine nutzen kann“, erklärt Knor. Der Neubau wird bereits seit einiger Zeit geplant. Im Herbst 2018 wurde mit der Analyse und der Grobplanung bezüglich des Neubaus begonnen. Drei Jahre später, also im Herbst 2021, soll die zweisprachige Volksschule stehen und von den Schülern und Lehrern bezogen werden.