Projektpartnerschaft: Energie Güssing bekam Zuschlag. Die Energie Güssing bekam den Zuschlag in Europas renommiertester Forschungsschiene als Projektpartner mitzuarbeiten.

Von Carina Fenz. Erstellt am 02. April 2020 (05:56)
Energie Güssing-Geschäftsführer Martin Zloklikovits: „Mir ist es weiters ein großes Anliegen die sehr gute Zusammenarbeit mit der Forschung und FH Burgenland, der Energie Burgenland dem EEE in Güssing und dem Land hervorzuheben.“
BVZ

Erneut bekam die Energie Güssing GmbH (Stromnetz Güssing und umliegende Gemeinden) mit Geschäftsführer Martin Zloklikovits den Zuschlag in Europas renommiertester Forschungsschiene „HORIZON 2020“ als Projektpartner mitzuarbeiten.

Das Projekt „SERENDI-PV“ hat ein Gesamtprojetvolumen von 12,1 Millionen Euro. „19 Projektpartner aus acht EU Ländern forschen mit, wobei die Energie Güssing der einzige österreichische Vertreter ist“, freut sich Martin Zloklikovits.

Mit dem Projekt soll der Weg zu einer Effizienzsteigerung der Stromerzeugung mittels Photovoltaikanlagen durch intelligente digitale Modelle zwischen Systemakteuren im Bereich Energie und Dienstleistungen, die Entwicklung von mittel- und kurzfristigen Prognosen für die Stromerzeugung als Input für ein smartes Lastmanagement in Stromnetzen geebnet werden.

Neue Geschäftsmodelle für Photovoltaik-Anlagenbetreiber und Stromnetze mit dem Ziel der Steigerung der Lebensdauer, Zuverlässigkeit, Leistung und Rentabilität der Energieerzeugung durch Photovoltaik-Anlagen werden dabei entstehen. „Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Erhöhung der Versorgungssicherheit, gerade in Zeiten wie diesen. Das Stromnetz der Energie Güssing stellt dabei das Demo-Gebiet dar, in dem diese neuen Modelle und Technologien (zweiseitige PV-Module, schwimmende PV-Anlagen und in Gebäuden integrierte PV- Anlagen) vor Ort getestet beziehungsweise weiterentwickelt werden“, erklärt Zloklikovits.

Auf Augenhöhe mit der Forschungsspitze

„Die harte Arbeit der letzten Jahre macht sich nun bezahlt. Ich bin sehr stolz, mit meinem Team die Region Güssing beziehungsweise das Burgenland bei diesem wichtigen Thema Energiezukunft und damit verbunden dem Erreichen der Klimaziele europaweit vertreten zu dürfen“, sagt Zloklikovits.