Güssing: Militärischer Luftraum geplant. In den zehn Tagen der Militär-Fallschirmsprung-WM in Güssing übernimmt das Militär die Überwachung.

Von David Marousek. Erstellt am 25. Juli 2021 (06:09)

Im Juni 2022 finden in Güssing die Militär-Fallschirmsprung-Weltmeisterschaften statt (die BVZ berichtete). Dafür wird es auch gewisse Einschränkungen für diesen Zeitraum geben, wie auch bei der Trainingswoche zuletzt. „Mit einer gewissen Lärm-Emission ist zu rechnen, aber wir wollen die Bevölkerung am Event teilhaben lassen. Die Stadt Güssing wird davon profitieren“, erklärte Gernot Gasser vom Militärkommando Burgenland. Laut Bürgermeister Vinzenz Knor gab es aktuell noch keine Beschwerden von der Ortsbevölkerung.


Punitz und Güssing vom Militär überwacht

Gesprungen und geflogen wird sowohl am Flugfeld in Punitz, als auch am Gelände der Montecuccoli-Kaserne in Güssing. „In Punitz wird der Figuren- und Formationssprung gesprungen, inklusive Zuschauerbereich. In Güssing gibt es den Zielsprung und den Aufenthaltsbereich für die Athleten“, erklärte Jägerbataillon-19-Kommandant Markus Höfler.

Untergebracht werden die rund 40 Nationen laut Knor in einem „Vier-Sterne-Hotel, nämlich der Kaserne Güssing.“ Mit dabei ist auch Gernot Rittenschober, der für die Fallschirmspringer des Heeres zuständig ist: „Ich stehe etwas unter Druck, weil ich die letzten Jahre den anderen Veranstaltern gesagt habe, wie so ein Event auszuschauen hat. Jetzt bin ich in der Bringschuld.“

Für das Event wird laut Rittenschober ein „militärischer Luftraum“ eingerichtet. Das bedeutet, jegliche Kontrollen laufen über das Militär. Das Landen in Punitz wird jedoch weiterhin möglich sein.