Wiese soll Treffpunkt für Jung und Alt sein

Güssings Vizebürgermeister Alois Mondschein hat viele Ideen, um die Festwiese wieder mit mehr Leben zu füllen.

Erstellt am 04. März 2020 | 05:21
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So könnte die Festwiese in Zukunft gestaltet sein. Güssings Vizebürgermeister Alois Mondschein hat dazu bereits konkrete Pläne ausgearbeitet.
Foto: BVZ

Bereits in der vergangenen Woche brachte Vizebürgermeister Alois Mondschein die Festwiese ins Gespräch, als bekannt wurde, dass das Land eine neue Kulturstätte für Güssing schaffen möchte. Nun formuliert er konkret seine Vision von einem Miteinander der Generationen auf diesem speziellen Platz.

Erlebnis und Begegnung für Jung und Alt

Bisher liegt die Festwiese am Fuß der Burg eher in einem „Dornröschenschlaf“. Der Parkplatz wird einmal im Jahr für die Burgspiele genutzt, und auf der anderen Seite steht ein Kinderspielplatz. Ansonsten gibt es wenig Bewegung auf dem großen Gelände.

Vizebürgermeister Alois Mondschein möchte diesen Zustand ändern und hat dafür bereits konkrete Vorstellungen: „Meine Idee ist es, die Festwiese zu einer Generationen- und Erlebniswiese wachsen zu lassen. Es soll ein Brückenschlag zwischen Alt und Jung sein. Die Festwiese am Fuße der Burg Güssing ist eine einmalige Chance, ein „Biotop“ der Begegnung zwischen Alt und Jung, zwischen Kunstschaffenden und Kunstinteressierten, zwischen Erholungssuchenden und alleinstehenden, einsamen Menschen zu werden“, führt Mondschein seine Vision aus.

Als prägnante Beispiele, wie die Wiese dann aussehen könnte, nennt er typische Parkzonen mit Pflanzen, Bäumen, Blumen und Wasserbiotopen, eine Zone für große Open-Air Veranstaltungen, Spazierwege, einen Kinderspielplatz und eine Aktivzone, eine Brücke zum Altenwohnheim, Urban Gardening, die Einplanung einer Fläche für eine Veranstaltungshalle und Vorkehrungen für die Ausstellung von Skulpturen. Auch die Bevölkerung möchte der Güssinger ÖVP-Vizebürgermeister von Anfang an mit einbeziehen: „Alle weiteren Tätigkeiten könnten von einem Komitee in Form von freiwilliger Arbeit, Spenden beziehungsweise mit Einbeziehung von Güssinger Schulen und Bildungsinstituten erledigt werden. Es könnte auch eine Spendenaktion gestartet werden, mit `Ich pflanze (spende) einen Baum oder Strauch´ für Privatpersonen oder `Ich baue (spende) eine Tafel der Geschichte´ für Firmen.“

Brücke soll das „Wahrzeichen“ sein

Die „Generationenwiese“ soll auch ein eigenes „Wahrzeichen“ bekommen. Die Brücke über den Strembach könnte hier gleichzeitig zum Brückenschlag zwischen Güssingern und Auswanderern werden. „Bevor von einem möglichen Investor die Idee geboren wird, aus dieser Wiese wirtschaftlichen Nutzen, beispielsweise durch Bebauung mit Wohneinheiten, zu ziehen, muss jetzt endlich gehandelt werden. Ich bin bereit, wenn ich von der Stadtgemeinde Güssing den offiziellen Auftrag bekomme, die Zusammensetzung des Komitees zu organisieren und einen Diskussionsprozess, der in der Planung endet, einzuleiten“, bietet Mondschein seine aktive Mitarbeit an.