Herzensprojekt: Wein trinken hilft Streunerkatzen. Das Gaaser Winzerehepaar Denise und Andreas Grosz spenden einen Euro pro verkaufter Weinflasche für Kastrationsprojekte.

Von Carina Fenz. Erstellt am 23. November 2020 (05:43)

Ein Spaziergang entlang der Pinkataler Weinstraße war der Anlass für das Winzerehepaar Denise und Andreas Grosz sich in Sachen Tierschutz noch mehr zu engagieren, als sie es die letzten Jahre schon gemacht haben.

„Bei einem Weinkeller ist uns aufgefallen, dass sich viele kleine Babykatzen aufgehalten haben. Wir haben dann herausgefunden, dass die Nachbarin die Katzen immer liebevoll versorgt hat, aber aufgrund der unkontrollierten Vermehrung von Katzen mit Freigang wird leider viel zu oft Katzenleid geschaffen und da wollten wir ansetzen“, erzählt Denise Grosz, die daraufhin acht Katzen und zwei Kater und 15 Katzenbabys mit Lebendfallen eingefangen hat, denn „es gibt nur einen sinnvollen Weg dieses Dahinenden von Streunerkatzen zu verringern, die Kastration“, erzählt Grosz, die daraufhin mit Tierarzt Bernhard Takacs einen Weg gefunden hat, derartige Kastrationsprojekte finanziell zu unterstützen.

Pro verkaufter Flasche, der Sonderedition Uhudler, geht 1 Euro an Kastrationsprojekte von Streunern.

Mit Künstlerin Catherine Hörburger war schnell eine weitere Unterstützerin gefunden, die die Flaschen-Etiketten gestaltet hat. „Das gesammelte Geld wird am Ende des Jahres an die Tierarztpraxis Bernhard Takacs in Güssing übergeben, um dieses und weitere Streunerkastrationsprojekte finanzieren zu können“, erzählt Grosz stolz. Mittlerweile wurden bereits alle 1.000 Flaschen verkauft. „Wir hatten Bestellungen aus Österreich und sogar Deutschland. Es haben uns auch sehr viele Nachrichten erhalten, dass sie gerne das Etikett auf einem unserer Rotweine hätten, um es zu Weihnachten an Rotweinliebhaber zu verschenken“, freut sich die Katzenliebhaberin über den Erfolg ihres Herzensprojekts, das jetzt weitergeführt wird. Die Katzen, die Grosz an die Tierhilfe Dreiländereck übergeben hat, „wurden alle bereits vermittelt“, freut sich Grosz.