Günstiger Badespaß in Therme Stegersbach vorbei. Die vergünstigte Jahreskarte für die Therme Stegersbach, erhältlich für Bewohner der Partnergemeinden im Bezirk, steht nur mehr drei Gemeinden zur Verfügung.

Von Silke Katschner. Erstellt am 24. Juni 2021 (05:57)
440_0008_8110209_owz25silke_therme_stegersbach.jpg
Außenansicht. Die gut besuchte Therme Stegersbach wird von Einheimischen wie auch Touristen von weit her sehr geschätzt. Karl Reiter führt den Betrieb.
BVZ

Anfang Februar 2019 warb die Therme mit einem tollen Angebot für die Bewohner der Partnergemeinden der Golf- und Thermenregion. Nach Vorlage des Meldezettels erhielt man eine Jahreskarte um 420 Euro statt den regulären 840. Damit ist es jetzt allerdings vorbei.

Olbendorfs Bürgermeister Wolfgang Sodl wurde darauf von regelmäßigen Thermenbesuchern aufmerksam gemacht und brachte dies unter anderem in der Gemeinderatssitzung zur Sprache.

Sodl: Bevölkerung für "Juwel vor Haustüre" begeistern

„Ich finde das schon schade. Meiner Meinung nach wäre es vielleicht gut, die Bevölkerung dorthin zu motivieren, wenn man schon so ein Juwel vor der Haustür hat. Außerdem sollten die Klimaziele auch im Blick behalten werden, man muss ja nicht überall herumkurven. Aber nichts für ungut, wir haben einen Brief an Karl Reiter verfasst und fragen einfach normal nach, warum das jetzt weggefallen ist“, sagte Sodl dazu.

Auf Nachfrage in der Therme Stegersbach stellte sich heraus, dass nicht alle Partnergemeinden davon betroffen sind – den Bewohnern von Ollersdorf, Stegersbach und Burgauberg-Neudauberg ist es weiterhin möglich, diesen Vorteil zu nutzen. Weiters hieß es, dass das Angebot an sich eine Gefälligkeit von Karl Reiter darstellt, es gäbe keinen Anspruch.

Reiter: Gute Zusammenarbeit mit Gemeinden

Hotelier und Thermenchef Karl Reiter selbst verweist darauf, dass es mit den Gemeinden Burgauberg-Neudauberg, Stegersbach und Ollersdorf ein Naheverhältnis — auch aufgrund des Golfplatzes — gebe und man seit je her gut zusammenarbeite. Ein weiterer Grund sei auch, dass durch die coronabedingte Quadratmeter-Regelung die Besucheranzahl limitiert sei und man ohnehin dadurch Probleme habe, den Betrieb wirtschaftlich zu führen. Daher würde er um Verständnis bitten.