VP-Zurufe für neues Hilfspaket des Bundes

Für die Gemeinden des Burgenlandes gibt es zukünftig 46,4 Millionen Euro an Geldern durch den Bund.

Erstellt am 01. Januar 2021 | 04:34
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Walter Temmel, Thomas Novosel und Bernd Strobl vor Volksschule Neuberg, für die Gelder ausgelöst worden sind.
Foto: ÖVP

Das Hilfspaket für die Gemeinden wurde durch den Bund zuletzt um 1,5 Milliarden Euro aufgestockt. Davon gehen 100 Millionen in den Strukturfond und 400 Millionen als Direktzuschuss zur Liquidität.

Dadurch sollen Projekte wie zuletzt die Volksschule in Neuberg unterstützt werden. „Rund 100.000 Euro konnte die Gemeinde Neuberg aus dem ersten Gemeindepaket für den Neubau auslösen“, freute sich Neubergs Bürgermeister Thomas Novosel. Walter Temmel konnte für seine Gemeinde Bildein um rund 35.000 Euro eine effizientere Straßenbeleuchtung anschaffen. Auch Bernd Strobl, Bürgermeister von Ollersdorf, hat das Paket bereits beansprucht: „Wir haben bereits rund 97.000 Euro aus dem ersten Hilfspaket für die Sanierung der Kanalisationsanlage ausgelöst.“

Für Strobl sei das erneute Paket eine Wertschätzung der Regierung: „Den Gemeinden hat bereits das erste Hilfspaket in der Höhe von einer Milliarde Euro sehr geholfen. Das weitere Hilfspaket zeigt, dass die Bundesregierung mit den Gemeinden auf Augenhöhe zusammenarbeitet und deren wertvolle Arbeit für die Menschen vor Ort zu schätzen weiß.“

„Richtiges Zeichen für die Kommunen“

In Zeiten der Krise sei für Walter Temmel das Gemeindepaket die genau richtige Lösung: „Die von Finanzminister Gernot Blümel präsentierte Aufstockung des Hilfspakets für Gemeinden um 1,5 Milliarden Euro ist gerade in Zeiten einer derart herausfordernden Krise ein richtiges und wichtiges Zeichen für die heimischen Kommunen.“

Besonders für den strukturschwachen Bezirk Güssing, seien die zusätzlichen Gelder für die drei ÖVP-Politiker ein Segen.

„Ohne die Hilfe des Bundes wäre es für die Gemeinden nicht möglich gewesen, diese für die Bevölkerung wichtigen Maßnahmen umzusetzen beziehungsweise die nötigen Eigenmittel sicherzustellen“, erklärten die drei Bürgermeister.