Bezirk Güssing: Drei große Überraschungen

Erstellt am 02. Oktober 2022 | 19:48
Lesezeit: 2 Min
Wahl Symbolbild
Foto: APA/ROLAND SCHLAGER
Die SPÖ holt sensationell die Bürgermeister in St. Michael und Gerersdorf. Die ÖVP drehte Kleinmürbisch zu ihren Gunsten. In Kukmirn muss Werner Kemetter (ÖVP) gegen Klaus Kroboth (BMK) in die Stichwahl
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25.611 Personen waren im Bezirk aufgerufen, ihre Stimme abzugeben, um Bürgermeister und Gemeinderäte zu wählen. 17,31 Prozent davon haben diese bereits am vorgezogenen Wahltag abgegeben. Mit 81,04 Prozent Wahlbeteiligung war man dieses mal aber um -3,86 Prozent unter jener von 2017.

In Parteistimmen hat die SPÖ mit 47,20 ihren Vorsprung deutlich auf die ÖVP vergrößert, die mit 45,75 ein Minus von 1,23 Prozentpunkten einfuhr. Die FPÖ kommt mit 2,65 Prozent auf ein deutliches Minus von -1,96 Prozent. Die Liste Klartext hat in keiner Gemeinde im Bezirk den Einzug in den Gemeinderat geschafft. Die MFG hat mit Cosmin Mircea ein Mandat in Burgauberg-Neudauberg geholt. NEOS und Grüne haben in keiner Gemeinde im Bezirk kandidiert. 

Die SPÖ hält aktuell bei 12 Bürgermeistern, die ÖVP bei 14. Gernot Kremsner konnte trotz massiven Verlusten sein Amt für die Liste Rohr verteidigen. In Kukmirn muss Werner Kemetter (ÖVP) gegen Klaus Kroboth (BMK) in die Stichwahl. 

Große Gewinne für die SPÖ gab es in St. Michael, wo Otto Horvath (SPÖ) Langzeitbürgermeister Erich Sziderits (ÖVP) vom Bürgermeistersessel stieß. Auch in Gerersdorf musste die ÖVP mit Spitzenkandidat und Ortschef Günter Berzkovics das Bürgermeisteramt aus der Hand geben. Hier ist SPÖ-Vizebürgermeister Roman Jandrisevits der große Wahlsieger. 

Die ÖVP freut sich über den Wahlsieg in Kleinmürbisch, wo Wolfgang Wolf mit seiner ÖVP-nahen Liste Wolf den Bürgermeister holte. 

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