Wir sind Eberau.

Erstellt am 19. September 2019 (08:36) – Anzeige
zVg
Anna MAYER, 20 Jahre Kindergartenpädagogin, Mitglied bei „Dance Factory“

BVZ: Warum Eberau und nicht Wien oder Graz?
Anna Mayer: Nach meiner Matura wollte ich nach Wien gehen, um die Ausbildung zur Sonderkindergartenpädagogin zu beginnen. Dann wurde mir eine Karenzstelle im Kindergarten angeboten. Ohne zu zögern bewarb ich mich und bin glücklich hier zu arbeiten. Ich wohne seit meiner Geburt in Eberau, habe Kindergarten, Volksschule und Josefinum besucht, deshalb freut es mich umso mehr, dass ich heute in meinem Heimatort arbeiten kann. Durch das Leben am Dorf sind mir die meisten Familien und auch deren Kinder bekannt. Hier fühle ich mich wohl, denn hier bin ich zu Hause.

BVZ: Was wünscht du dir für die Gemeinde? Was soll sich ändern?
Mayer: Um junge Menschen im Dorf zu halten muss die Infrastruktur weiter ausgebaut werden. Ganz wichtig finde ich den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel und die Gewährleistung der Nahversorgung. Außerdem gehören Wirtschaftstreibende gefördert um neue, attraktive Arbeitsplätze zu schaffen.

BVZ: Gehört dem Leben auf dem Land die Zukunft?
Mayer: Ja, das Landleben ist ruhiger, ausgeglichener, es gibt eine niedrigere Kriminalitätsrate. Kinder haben mehr Platz zum Spielen und Leben, es gibt weniger Verkehr und Lärm und mehr Lebensqualität. Man lebt mit der Natur, genießt die Gemeinschaft, bekommt Nachbarschaftshilfe und der Lebensunterhalt ist im Dorf günstiger. Wenn viele Jugendliche in die Stadt ziehen um zu studieren oder zu arbeiten, so kehren doch einige wieder in ihren Heimatort zurück. Auch Pensionisten verbringen ihren Lebensabend lieber auf dem Land als in der Stadt.