Buschenschank statt Burg-Lokal

Erstellt am 17. November 2022 | 05:07
Lesezeit: 2 Min
Burg-Restaurant ade. Nach 14 Jahren auf Burg Güssing öffnet Harald Schmirl den Buschenschank Mondschein in Glasing.
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„Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“. Diese uralte Weisheit trifft auch auf Gastwirt Harald Schmirl zu. Nach 14 Jahren im Burg-Restaurant Güssing eröffnete er den neuen „Mondschein“-Buschenschank in Glasing. Und mit diesem Szenenwechsel fallen auch viele Spekulationen vom Tisch. „Ich freu mich, dass wir nach zehnmonatiger Vorbereitungszeit endlich starten können“, sagt das Gastro-Urgestein.

„Die Burg war immer so etwas wie mein zweites Wohnzimmer, aber mit zunehmendem Alter wird das alles etwas schwieriger“, so Schmierl, dem von den Burgmanagern Gilbert Lang und Werner Unger sogar eine Anstellung angeboten wurde. „Stimmt“, sagt Gilbert Lang.

„Eine Anstellung, aber auch einen Pachtvertrag wie bisher. Wir alle kennen die schwierigen Bedingungen in der Gastronomie, wie Personalmangel, explodierende Energiepreise und steigende Einkaufspreise für Lebensmittel. Diese Kosten kann ein Wirt nicht 1:1 weitergeben, sonst bleiben viele Gäste aus. Aber wir arbeiten an einer anderen Lösung“, sagt Gilbert Lang, der kursierenden Gerüchten über böses Blut schon im Keim erstickt.

„Ich kenne den Mondschein Buschenschank schon lange. Als wir am 5. Jänner hierher fuhren und mit der Instandsetzung begannen, glaubten viele, dass ich einen Vogel habe. Aber irgendwann wurde meine Vision immer sichtbarer und heute sind alle begeistert“, sagt Harald Schmirl.

Geöffnet wird von Jänner bis Dezember, jeweils vom 1. bis 15. des Monats. Zwei Wochen offen, zwei Wochen zu. Mit Tagesbetrieb, aber auch mit Feiern jeglicher Art. „Und die Buchungslage ist außerordentlich gut“, zeigt sich Schmirl begeistert.

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